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Bayerische Delegationsreise trägt Früchte

Wirtschaftsminister Zeil zu den erfolgreichen Ergebnissen der Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen

15.07.2010

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil begrüßt, dass bei den deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Jekaterinburg nun auch auf Bundesebene eine engere Zusammenarbeit in der Wirtschaft vereinbart und Verträge in Milliardenhöhe geschlossen wurden: „Ich gratuliere der Bundesregierung zu ihren hervorragenden Verhandlungsergebnissen. Ich freue mich, dass gerade auch bayerische Unternehmen davon profitieren. Bei meiner Delegationsreise nach Moskau zu Beginn des Monats habe ich mich bereits für eine noch engere Zusammenarbeit der deutschen und bayerischen Wirtschaft mit Russland stark gemacht. Schön, dass dies jetzt Früchte trägt.“

Der Siemens-Konzern, die russische Staatsbahn RZD und die Moskauer Firma Aeroexpress vereinbarten bei den deutsch-russischen Regierungskonsultationen den Bau neuer Züge für Russland. Russland will im Lauf der kommenden zehn Jahre 240 Regionalzüge für 2,2 Milliarden Euro bestellen. Zudem sollen für 600 Millionen Euro russische Rangierbahnhöfe saniert werden. Daneben plant Siemens mit zwei lokalen Partnern eine Gemeinschaftsfirma im Bereich Windenergie. Russland will bis 2020 umgerechnet fünf Milliarden Euro in diese Zukunftsbranche investieren. „Der bayerische Weltkonzern Siemens nimmt durch seine Marktpräsenz in Russland eine Vorreiterrolle für unsere mittelständische Wirtschaft ein. Von den erfolgreichen Geschäftsabschlüssen können sicher auch andere bayerische Unternehmen auf ihrem Weg nach Russland profitieren. Unsere aktive Außenwirtschaftsförderung bietet den Mittelständlern zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten bei der Erschließung des russischen Markts“, so Wirtschaftsminister Zeil.

Russland ist ein wichtiger Wirtschaftspartner des Freistaats Bayern. Von 2000 bis 2008 war der bilaterale Warenaustausch um mehr als das vierfache auf 10,9 Milliarden Euro angestiegen. Trotz starker Einbrüche im Bayerisch-Russischen Außenhandel war die Russische Föderation, allen voran der Moskauer Raum, Bayerns bedeutendster Handelspartner in Osteuropa. Sie ist nach den USA und China Bayerns drittwichtigster Handelspartner außerhalb der EU. Im ersten Quartal 2010 weist das Außenhandelsvolumen bereits wieder eine positive Entwicklung auf und ist um 18 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Die bayerischen Unternehmen sind in der Russischen Föderation überproportional stark vertreten. Von den rund 4 600 deutschen Unternehmen in ganz Russland kommt gut ein Drittel aus Bayern. Im Großraum Moskau liegt der Anteil sogar bei knapp der Hälfte. Darunter befinden sich nicht nur die bayerischen Global Player, sondern vor allem auch viele mittelständische Firmen.

Kontaktdaten

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Telefon(089) 2162 - 0  Fax: (089) 2162 - 2760

E-Mail: info@stmwivt.bayern.de

Internet: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


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