Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 24. November 2010 die Industriepolitische Konzeption "Zukunftsmarkt zivile Sicherheit" verabschiedet. Ziel der Konzeption ist neben der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland die Verbesserung der Wettbewerbschancen der Unternehmen der Sicherheitsindustrie.

Ein Schwerpunkt dieser industriepolitischen Konzeption ist die "Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen". Sie ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms. Durch zielgerichtete politische Exportflankierung mit besonderen Augenmerk auf den Mittelstand soll die deutsche zivile Sicherheitswirtschaft im internationalen Wettbewerb gestärkt werden.

Die Exportinitiative bezieht sich grundsätzlich auf alle relevanten Zielmärkte. Die Auswahl richtet sich dabei nicht allein nach wirtschaftlichen Aspekten, sondern soll auch sicherheitspolitischen Erwägungen Rechnung tragen. Von hoher Bedeutung sind neben dem allgemeinen Marktpotenzial, das sich aus der Wachstumskraft der Zielmärkte ergibt, auch projekt- und ereignisbezogene Aktivitäten, bei denen eine besonders hohe Systemintegrationsfähigkeit gefragt ist. Dazu gehören z. B. Großbaumaßnahmen (Flughäfen, Häfen, Eisenbahnen, Energieversorgungsanlagen) und Großereignisse auf sportlichem, wirtschaftlichem, gesellschaftlichem, religiösem oder politischem Gebiet.

Was wird geleistet?

Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen in Deutschland zu den betreffenden Auslandsmärkten, von Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte sowie Informationsreisenreisen ausländischer Entscheider nach Deutschland.
Weitere Instrumente sind die Präsentation deutscher Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Workshops und Leistungsschauen in ausgewählten Zielregionen sowie bilaterale Kooperation mit einigen Ländern bei Spezialthemen wie internationale Sportgroßereignisse oder Normungsfragen.

Wer kann teilnehmen?

Klein- und mittelständische deutsche Unternehmen

Wer führt die Veranstaltungen durch?

Institutionen der deutschen Außenwirtschaft, wie Kammern, Verbände, Ländervereine sowie Consultingunternehmen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Kontakt

Geschäftsstelle Markterschließung

beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

‎(0228) 99 615 4291

Website