Export von Dienstleistungen

Export von Dienstleistungen

Gewerbe- und Arbeitsgenehmigungen

Neben der Umsatzsteuer und Fragen zur Vertragsgestaltung ist der Bereich Gewerbe- und Arbeitsrecht von besonderer Bedeutung für Dienstleistungsunternehmen, die im Ausland aktiv werden wollen.

Bereits im Vorfeld des Auslandsengagements ist zu klären, welche nationalen Bestimmungen und Vorschriften gelten, welche Beschränkungen es gibt, und ob Zulassungen erforderlich sind. Dies gilt gleichermaßen für Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wie auch für Drittländer.

Wenngleich in der EU grundsätzlich Dienstleistungsfreiheit herrscht, sollte dennoch vorab geklärt werden, ob etwa die deutschen Zulassungen für das jeweilige Gewerbe / die angebotene Dienstleistung ausreichen und welche nationalen Bestimmungen zusätzlich beachtet werden müssen.

Die im Dezember 2006 verabschiedete EU-Dienstleistungsrichtlinie wird dies in der Zukunft vereinfachen. Mit ihr sollen die Rahmenbedingen für europäische Dienstleistungsunternehmen weiter verbessert und vereinheitlicht werden.

Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen sind innerhalb der EU nicht erforderlich, in Drittländern hingegen meist unabdingbare Voraussetzung. Zudem müssen hier die nationalen Bestimmungen für die Erteilung von Visa sowie die Vorschriften zur Kranken- bzw. Sozialversicherung beachtet werden.

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