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11.06.2012

Grundstein für deutsch-chinesisches Bau-Forschungszentrum gelegt

dena unterzeichnet Vereinbarung zur Integration von Energieeffizienz in mehreren Krankenhausprojekten

Am 9. Juni legte die Regierung der chinesischen Provinz Hebei in der Provinzhauptstadt Shijiazhuang den Grundstein für ein Forschungszentrum zum Bau von Passivhäusern nach deutschem Vorbild. Die dena ist am Aufbau des Zentrums als Kooperationspartner beteiligt.

An der Zeremonie nahmen unter anderem der Vize-Provinzgouverneur, Song Enhua, dena-Geschäftsführer Stephan Kohler und Vertreter mehrerer deutscher Unternehmen teil. Das Forschungszentrum ist Teil des Plans der Provinzregierung und des chinesischen Bauministeriums, Hebei zur Vorzeigeregion für Passivhäuser zu machen. Das Gebäude wird ein erstes Praxisbeispiel dafür liefern.

Darüber hinaus hat die dena eine Vereinbarung zur Integration von Energieeffizienz in mehreren Krankenhausprojekten in Zusammenarbeit mit dem International Cooperation Center des NDRC (National Development and Reform Commission) unterzeichnet. Unter anderem ist der Bau eines energieeffizienten Krankenhauses nach deutschem Vorbild in der Region der Hafenstadt Tianjin geplant. Die dena wird dafür Gebäudestandards entwickeln, die für die Klimaregion geeignet sind, die Planung und Umsetzung begleiten und die Qualität sichern.

Für die Hochland-Provinz Qinghai im Osten Chinas plant die dena, ein Energiewendeszenario zu entwickeln. Qinghai gilt als Chinas Solarprovinz: Viele chinesische Solarfirmen sind hier ansäßig, die Sonneneinstrahlung ist bis zu doppelt so stark wie in Deutschland. Bis im Jahr 2020 sollen 15 Prozent der gesamten Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen stammen. Dafür muss die installierte Leistung von derzeit 1.000 auf 4.000 Megawatt erhöht werden.

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