14.06.2012
Russlands Bauwirtschaft hat sich erholt
Wohnraum bleibt weiterhin knapp / Private Beteiligungen im Wirtschaftsbau deutlich gestiegen
Russlands Bauwirtschaft hat sich von der Finanzmarktkrise des Jahres 2008 erholt. Annähernd die Hälfte aller Investitionen floss im Jahr 2011 in den Bausektor.
Nach Angaben von Viktor Basargin, bis vor kurzem Minister für Regionalentwicklung, ist der Umfang der Bautätigkeit in 70 Regionen gestiegen. Im Frühjahr 2012 befanden sich Objekte mit einer Gesamtfläche von 82 Mio. qm in der Bauphase. Obwohl die gebaute Wohnfläche 2011 um mehr als 6% anstieg, bleibt Wohnraum in den nächsten Jahren knapp.
Für die weitere Entwicklung der Branche hängt vieles davon ab, ob sich der Vorjahresschwung nach vollzogener Regierungsneubildung verstetigt. Eine Rolle spielen dabei nicht zuletzt externe Faktoren, etwa die Verschuldungskrise im Euroraum sowie die Konjunkturlage in Nordamerika und Asien. Im Vergleich zu einigen europäischen Staaten hebt sich der russische Immobilien- und Baumarkt jedoch positiv ab, selbst wenn die Wachstumsraten 2012 im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallen sollten.
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