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20.06.2012

Kanadas Kommunen wollen Abfallproblem in Angriff nehmen

Sammelquote von Wertstoffen soll erhöht werden / "Waste to Energy"-Projekte in Planung

Die kanadischen Städte und Gemeinden wollen mehr Geld in die Abfallbehandlung investieren. Ziel ist die Erhöhung der Sammelquote, die derzeit im Landesdurchschnitt bei 25% liegt.

Schätzungen zufolge könnten bis zu 65% des Hausmülls einer Wiederverwertung zugeführt werden. Auch im "waste to energy"-Segment sind umfangreiche Investitionen zu erwarten. Mit Hilfe von Deponieentgasung soll nicht nur Strom erzeugt, sondern auch die Treibhausgasemissionen gesenkt werden.

Die kanadischen Städte und Gemeinden möchten in den kommenden Jahren mehr Geld in die Abfallbehandlung investieren. Die Kommunen haben sich zum Ziel gesetzt, die Sammelquote von Wertstoffen weiter zu erhöhen und so den Anteil des Mülls, der auf Deponien landet, zu verringern. Damit soll zudem das Ziel der kanadischen Regierung, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber 2005 um 17% zu senken, auch auf kommunaler Ebene unterstützt werden.

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