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21.06.2012

OAV zieht positive Bilanz nach Delegationsreise nach Myanmar

40 deutsche Unternehmen führten zum Teil erfolgversprechende Kontaktgespräche

Die vom DIHK und dem Ostasiatischen Verein (OAV) organisierte Unternehmerreise nach Myanmar endete mit äußerst positiver Resonanz von Seiten aller Beteiligten.

"Die Reise vermittelte einen lebendigen Eindruck davon, wie sehr die Dinge im Lande nach rund 40-jähriger Militärherrschaft und nach Suspendierung der etwa 20 Jahre dauernden Sanktionen infolge der kürzlich einsetzenden politischen Veränderungen in Bewegung geraten sind", erläutert Peter Amsinck, Johannes Schuback & Soehne. Es sei vieles in Bewegung, aber man solle keine Wunder erwarten, ergänzt er.

Den Auftakt der Reise bildete die offizielle Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen UMFCCI (Kammerverband von Myanmar) und OAV sowie DIHK. Es bildet das Fundament für eine noch engere Zusammenarbeit von Unternehmen beider Länder. "Bereits seit 1997 ist der OAV mit einem eigenen Repräsentanzbüro vor Ort und hofft, einen Teil zum positiven Verlauf der Öffnung zu leisten. Aufgrund der Landeskenntnisse kann der OAV seinen Mitgliedsunternehmen mit viel Know-how bei der Erkundung des Landes und bei Geschäftsanbahnungen zur Seite stehen", so Timo Prekop, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des OAV. "Für Kontaktherstellung und Betreuung ist das OAV-Büro eine erste Adresse", fügt Peter Amsinck hinzu.

In den vier Tagen trafen die 40 deutschen Unternehmer auf myanmarische Geschäftsleute sowie Gesandte von Verbänden und Institutionen. Aus der Politik referierten unter anderem Vertreter des Stadtentwicklungs-Komitees von Yangon (YCDC) über den Entwicklungsstand verschiedener zentraler Infrastrukturprojekte. Hierzu zählen die Wasserver- und Wasserentsorgung sowie Energie und Transport. Auch wurde über den Immobiliensektor und die Denkmalpflege gesprochen.

Neben dem Treffen mit zahlreichen Ministeriumsvertretern war einer der Höhepunkte des dritten Tages das Zusammentreffen mit U Tin Oo, dem stellvertretenden Vorsitzenden der National League for Democracy (NLD). Mit ihm haben die Delegierten intensiv über die Belastbarkeit der politischen Veränderung gesprochen. Er verwies auf die Notwendigkeit von Menschenrechten, freier Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit. Dies müsse mit der ökonomischen Entwicklung Hand in Hand gehen.
Zu weiteren bilateralen Zusammenkünften zählten der Besuch eines privaten myanmarischen Krankenhauses, eines myanmarischen Verarbeitungsunternehmens für Meeresfrüchte sowie einer deutschen Bekleidungsfabrik.

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Kontakt

Susanne Grasedyck

OAV - Ostasiatischer Verein e.V.

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