09.08.2012
Aktuelles Wirtschaftsprofil Niederlande veröffentlicht
AHK Niederlande stellt Publikation kostenlos zum Download zur Verfügung
(AHK) - Alles, was Unternehmer über den Wirtschaftsstandort Niederlande wissen müssen, steht im aktuellen "Wirtschaftsprofil Niederlande", das die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) soeben veröffentlicht hat.
Die 20-seitige Publikation fasst die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Trends, die aktuellen Außenhandelszahlen und Wachstumsbranchen zusammen und kann kostenlos auf der Website der DNHK heruntergeladen werden.
Das Handelsvolumen beider Länder ist 2011 auf 158 Mrd. Euro gestiegen. Die Niederlande bleiben damit zweitwichtigster Handelspartner Deutschlands. Die Bundesrepublik verkaufte vor allem Maschinen, Chemieprodukte und Fertigwaren ins Nachbarland. "Trotz der insgesamt durchwachsenen Exportsituation zeigte sich die Handelsbeziehung zu den Niederlanden sehr robust und gibt auch für 2012 Hoffnung", sagt Lars Gutheil, Pressesprecher der DNHK. Das Wirtschaftsprofil beleuchte Branchen, in denen deutsche Unternehmen derzeit erfolgversprechend investieren könnten.
"Gerade Wachstumsmärkte wie Erneuerbare Energien, Umwelt- und Medizintechnik gehören auch in den Niederlanden zu den Sektoren, auf denen Deutsche punkten können, von den klassischen deutschen Stärken wie Maschinenbau, Chemie und Elektrotechnik einmal abgesehen", sagt Gutheil. Schwieriger habe es der Finanz- und Versicherungssektor, der im Nachbarland derzeit wie überall in der Krise steckt. "Trotzdem fällt der Gesamtausblick der DNHK positiv aus. Die Niederlande haben die Rezession rasch überwunden und werden auch 2013 wachsen", so Gutheil.
Zu den Stärken der Niederlande zählt die Handelskammer die logistische Lage als Drehscheibe Europas, das hohe Potenzial einer wirtschaftlichen Erholung sowie die hohe Produktivität des Landes. "Risiken liegen dagegen im aktuellen politischen Machtvakuum. Erst nach den Wahlen im September wird sich zeigen, welchen wirtschaftspolitischen weg die Niederlande einschlagen", sagt Gutheil.
Das Wirtschaftsprofil gibt möglichen Investoren übersichtliche Informationen zu rechtlichen, steuerlichen und kulturellen Fragen im Nachbarland. Gutheil: "Ziel ist es, Unternehmern einen guten ersten Einblick zu vermitteln und damit den Einstieg in den Niederlanden zu erleichtern."
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