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06.12.2017

Bildungsmarkt USA: Eingriffe in die Bildungslandschaft

Moderne Bildungstechnologien auf dem Vormarsch

(iMOVE) - Hightech-Unternehmen aus dem Silicon Valley engagieren sich zunehmend mit Bildungsinitiativen in Schulen. Das Unterhaltungsunternehmen Netflix etwa spürt mit einem Computerprogramm, das normalerweise die Gewohnheiten und Vorlieben von Kunden des Firmenangebots analysiert, den Interessen und Neigungen von Schülerinnen und Schülern nach und stellt entsprechende Bildungsprogramme zusammen. Reed Hastings, der Geschäftsführer von Netflix, hat eine Lernplattform namens DreamBox Learning finanziert, mit der heute mehr als zwei Millionen Jungen und Mädchen Zusatzlektionen in Mathematik bearbeiten können.

Die Software beinhaltet Elemente animierter Videospiele und ist nicht zuletzt deshalb bei den jungen Nutzerinnen und Nutzern sehr beliebt. DreamBox Learning verfolgt aber auch jeden einzelnen Klick, richtige Antworten, Verzögerungen und Fehler und sammelt damit rund 50.000 Einzeldaten pro Lernendem pro Stunde. Dieses Wissen soll die Software nutzen, um die Mathelektionen an die individuellen Bedürfnisse anzupassen und auch um den Lehrkräften zu helfen, die Bereiche zu erkennen, mit denen die Kinder in ihrer Klasse Schwierigkeiten haben.

Facebook lässt in einem mehr als 100 Schulen umfassenden, landesweiten Versuch die Schülerinnen und Schüler selbst bestimmen, was sie lernen wollen, und verändert so die Rolle der Lehrkräfte, die eine eher beratende Funktion übernehmen sollen. Nach dem Willen von Facebook-Gründer Marc Zuckerberg sollen sich Schülerinnen und Schüler ganz nach eigenem Wunsch zusammenfinden und an Laptops arbeiten. Dabei sollen sie eine Software nutzen, mit der sie ihre Aufgaben selbstständig auswählen und in ihrem eigenen Tempo bearbeiten können. Facebook hat diese Software mitentwickelt. Nur wenn Schwierigkeiten auftauchen, sollen Lehrkräfte bereitstehen, um die Lernenden zu unterstützen. Am Ende jeder Lerneinheit gilt es, einen Multiple-Choice-Test mit zehn Fragen zu bestehen.

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