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11.05.2018

Brasiliens Chemieindustrie setzt wieder mehr um

Düngemittelsparte lockt internationale Investoren / Steigende Nachfrage nach Industriechemikalien

(GTAI) - Brasiliens starke Agrarwirtschaft bedarf immer mehr Düngemittel, fährt jedoch den Kauf von Pflanzenschutzmitteln zurück. Mit dem erneuten Wirtschaftswachstum erholt sich allmählich die Nachfrage nach Industriechemikalien, nach Farben und Lacken sowie nach Kraftstoffen. Davon profitieren zunächst jedoch eher die Importe als die inländische Produktion. Die Investitionen konzentrieren sich auf Agrarchemikalien und Biokraftstoffe sowie Erdgas.

Der Gesamtumsatz der chemischen Industrie (ohne Berücksichtigung des Öl- und Gas-Sektors) in US-Dollar (US$) stieg 2017 erstmals seit drei Jahren wieder, nach vorläufigen Berechnungen des Branchenverbands Associação Brasileira da Indústria Química (Abiquim) um 9,5 Prozent auf 119,6 Milliarden US$. In heimischer Währung wuchs der Branchenumsatz um 1,2 Prozent auf 379,3 Milliarden brasilianische Reais (R$; circa 105,2 Mrd. Euro; Jahresdurchschnittskurs 2017: 1 Euro = 3,6054 R$). Der Sektor Industriechemikalien erwirtschaftete wie im Vorjahr 48 Prozent des Umsatzes und ist der mit Abstand wichtigste Chemiemarkt Brasiliens. Die höchsten Umsatzsteigerungen in US$ erzielten 2017 die Sektoren Pharmazeutika, Farben und Lacke, Reinigungsmittel und Industriechemikalien.

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