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06.10.2017

dena gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Effizienzmarkts in Russland

Förderung ist wichtiger Hebel für Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz

(dena) - Kristina Haverkamp, Geschäftsführerin der Deutschen Energie-Agentur (dena) hat am Mittwoch im Rahmen der russischen Energiewoche in Moskau (4.-7. Oktober) bei der Sitzung des Fonds für Wohnungs- und Kommunalwirtschaft (Fond ZKH) Empfehlungen für die Weiterentwicklung des russischen Fördersystems für energieeffizientes Sanieren ausgesprochen. Derzeit wird in Russland diskutiert, wie das bestehende Förderprogramm weitergeführt werden soll. Um Anregungen zu geben, berichtete Kristina Haverkamp den Mitgliedern des Aufsichtsrats und regionalen Regierungsvertretern über die Erfahrungen aus Deutschland.

Die dena empfiehlt, das bestehende Förderprogramm als verlässliches Instrument beizubehalten und weiterzuentwickeln. Mehr genutzt werden würde es beispielsweise, wenn die bisher ausschließliche Förderung energetischer Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum auch auf das Privateigentum ausgeweitet wird. Um die Effekte von Förderstandards auf Markttauglichkeit zu testen, sollte Russland Modellvorhaben und Feldversuche durchführen. In Deutschland habe sich diese Vorgehensweise bewährt.

Die Förderempfehlungen sind ein Ergebnis der Zusammenarbeit der dena und des Russischen Energieministeriums. Als Grundlage hatte die dena das energieeffiziente Bauen in Deutschland und Russland analysiert und verglichen. Neben Empfehlungen zur Förderung enthält die Vergleichsanalyse auch Anregungen zur Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen und Normen.

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