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08.03.2018

Deutsche Expertise kann den Ausbau der erneuerbaren Energien in Taiwan unterstützen

Taiwan plant den Anteil grüner Energie bis 2025 auf 20 Prozent zu erhöhen

(BMWi) - Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, wirbt bei der 17. Tagung des Deutsch-Taiwanischen Wirtschaftskooperationsrats in Taipei für eine verstärkte Energiekooperation.

Beckmeyer: „Wir begrüßen es, dass sich Taiwan – wie Deutschland vor einigen Jahren – entschlossen hat, seine Energieversorgung grundlegend zu ändern. Bis 2025 will Taiwan den Anteil grüner Energie auf 20 Prozent erhöhen, um auf Atomkraft verzichten zu können. Deutschland hat dabei eine Vorbildfunktion inne. Deutsche Unternehmen können mit ihrer Expertise taiwanische Firmen beim Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen.“

Der jährlich alternierend stattfindende Wirtschaftskooperationsrat ist das zentrale Gremium zur Förderung der Deutsch-Taiwanischen Wirtschaftsbeziehungen. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Energie Transition: Smart Machinery and E-Mobility – Business opportunities for German and Taiwanese companies“.

Beckmeyer führt auch Gespräche mit der taiwanischen Administration zu übergreifenden wirtschaftspolitischen Themen und trifft die deutsche Wirtschaft vor Ort.

Deutschland ist für Taiwan der wichtigste Handelspartner in der EU. Umgekehrt ist Taiwan der fünftwichtigste Wirtschaftspartner für Deutschland im asiatisch-pazifischen Raum nach China, Japan, Korea und Indien. In Taiwan sind zudem über 250 deutsche Unternehmen ansässig. Das bilaterale Handelsvolumen betrug 2017 17,2 Milliarden Euro. Von der in Taiwan engagierten deutschen Wirtschaft werden insbesondere die guten Investitions- und Rahmenbedingungen als zentraler Standortvorteil gelobt.

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