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06.01.2017

Deutsche Exporte in die Türkei auf Abwärtskurs

DIHK: "Vieles ist auf Eis gelegt"

(DIHK) - Mit einem deutlichen Rückgang der deutschen Ausfuhren in die Türkei rechnet Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), für das laufende Jahr.

Die Erwartungen der deutschen Wirtschaft, die mit rund 6.500 Unternehmen in der Türkei vertreten ist, "sind noch etwas schlechter als das aktuelle Geschäft ohnehin schon ist", sagte Treier gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Es wird wirtschaftlich gesehen rumpeln in diesem Jahr."

Die deutschen Exporte in das Land seien bereits seit Mitte 2016 auf Abwärtskurs, so der DIHK-Außenwirtschaftschef. Für 2017 erwartet er einen weiteren Rückgang bei den deutschen Exporten um mindestens fünf Prozent.

Zahlreiche deutsche Unternehmen vor Ort haben laut Treier die Signale auf Halt gestellt. "Vieles ist auf Eis gelegt." Erweiterungsinvestitionen gebe es kaum noch. "Dabei ist die Türkei einer der zentralen Auslandsmärkte für den deutschen Mittelstand." Zuletzt hatte das Land mit einem Handelsvolumen von rund 37 Milliarden Euro unter den Top-20 bei den deutschen Ex- wie den Importen rangiert.

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