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16.04.2018

Deutsche Wasserwirtschaft präsentiert sich in der Ukraine und der Republik Moldau

Delegationsreise im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms vom 19. bis 23. November 2018

(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert DREBERIS die geförderte Leistungsschau (Geschäftsreise mit Symposien) für deutsche Unternehmen aus dem Bereich Wasserwirtschaft in die Ukraine und die Republik Moldau. Sie findet im Zeitraum 19. – 23.11.2018 in den Städten Kiew und Chișinău statt. Das Projekt soll die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche repräsentieren und richtet sich an Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Wasserwirtschaft, Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und des Netzbetriebs.

Der Export von deutschen Waren in die Ukraine steigt. Über alle Branchen hinweg ist Deutschland der drittgrößte Lieferpartner des Landes (im Wasserbereich bei Filter- und Wasseraufbereitungstechnologien auf Platz 1, bei Pumpen auf Platz 4). Außerdem besteht im ukrainischen Wassersektor eine hohe Importabhängigkeit, im Jahr 2015 waren ca. 60 – 75 % der vorhandenen Technologien ausländische Produkte. Für deutsche Unternehmen gibt es gute Chancen, erste Aufträge im Rahmen von international geförderten Programmen zu erhalten. In den nächsten Jahren geplante Großprojekte sind zum Beispiel die Modernisierung der Wasserversorgung in Tscherniwzi (Umfang 62 Mio. €), der Ausbau von Abwasseranlagen in Charkiw (50,12 Mio. €) sowie die Biogasanlage des Abwasserbetriebs in Lviv (30 Mio. €). Neben Planungs- und Beratungstätigkeiten werden Messtechnik, Ausrüstung für Kläranlagen und zur Trinkwasseraufbereitung stark nachgefragt.

Die moldauische Regierung bemüht sich seit Jahren um die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Deutschland im Bereich Wirtschaftsentwicklung. Dabei geht es auch um den bewussten und effizienten Umgang mit Ressourcen. Um die Lebensqualität vor allem der Landbevölkerung zu verbessern, sind die Sanierung und der Ausbau der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung dringend nötig. Aus diesem Grund wurde eine Reihe von Förderprogrammen ins Leben gerufen, um neue Technologien zu implementieren und die Ausbildung von Fachkräften im Bereich Wasser-/Abwassertechnik zu gewährleisten. Für deutsche Firmen ist dies eine gute Gelegenheit, innovative Projekte zu realisieren. Deutsche Firmen genießen sowohl in der Ukraine, als auch in der Republik Moldau einen sehr guten Ruf und der technologische Vorteil deutscher Produkte ist generell anerkannt. Seit 2016 sind außerdem beide Länder Teil der vertieften und umfassenden Freihandelszone (DCFTA) mit der EU. Somit ist der freie Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Personen mit EU-Staaten garantiert.

Die viertägige Delegationsreise beinhaltet fachbezogene Briefingveranstaltungen, Referenz- und Behördenbesuche sowie Besichtigungen von Wasserunternehmen in der Ukraine und der Republik Moldau. Außerdem erhalten die Teilnehmer der Reise die Gelegenheit, während den jeweils eintägigen Präsentationsveranstaltungen/Symposien in Kiew und in Chișinău ihre Produkte vor potenziellen Partnern und Kunden zu präsentieren und persönliche Kontakte in die Zielländer herzustellen. Ziel des Programms ist, die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche in den Zielländern vorzustellen mit konkreten Ansätzen zur Aufnahme von Geschäftsbeziehungen.

Die Reise ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologie und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Sie unterliegt den De-Minimis-Regelungen (der Eigenanteil der Unternehmen beträgt in Abhängigkeit von ihrer Größe 500 – 1.000 €). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an der Delegationsreise haben, wenden Sie sich bitte an DREBERIS.

Anmeldeschluss für die Reise ist am 12.06.2018.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen:

DREBERIS-Website
Programmflyer
Anmeldeformular