Meldungen

28.11.2017

Deutsch-Französische Zusammenarbeit bei Digitalisierung der verarbeitenden Industrie

BMWi-Leistungspräsentation mit Kooperationsplattform vom 28. bis 30. Mai 2018 in Paris

(BMWi) - Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Marktauf- bzw. -ausbau im Bereich der Industriel Internet of Things (IIoT) steht im Mittelpunkt der Leistungsschau, die die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) vom 28. bis 30. Mai 2018 durchführen wird.

Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist im Bereich Industrie 4.0 mit Fokus auf Internet of Things (IoT) von besonderer Wichtigkeit. Auf dem letzten deutsch-französische Ministerrat am 13. Juli 2017 beschlossen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, dass das Ziel die deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Bereichen Industrie und Digitales zu stärken, weiterverfolgt werden muss.

Das Industrial Internet of Things ist neben Industrie 4.0 wichtigster Bestandteil der Digitalisierung der verarbeitenden Industrie. Im Jahr 2016 hat die französische Regierung hierzu in einer „feuille de route“ die Bedeutung des Vernetzungstrends von Technologien und Maschinen für die französische Wirtschaft herausgestellt und Förderungen im Rahmen der „nouvelle France industrielle“ zugesagt. Einen Umsatzanstieg auf 15,2 Milliarden Euro für Frankreich im Bereich der IoT sagt das Institut de Montaigne voraus. Damit einher geht ein wesentlicher Investitionsdruck, von dem auch deutsche Unternehmen profitieren können. Bereits jetzt können französische Firmen Investitionen in zwei-bis dreistelliger Millionenhöhe verzeichnen.

Das Exportförderprogramm bietet den teilnehmenden Unternehmen folgende Leistungen:

  • Bereitstellung wichtiger branchenspezifischer Informationen zu Frankreich sowie zusätzliche unternehmensspezifische Kompaktinformationen;
  • Workshop (u.a. kompakte Marktinformationen, Vertrieb Frankreich, interkulturelle Aspekte, rechtliche und steuerliche Informationen zum Vertrieb);
  • Leistungspräsentation der deutschen Teilnehmer vor einem gezielt ausgewählten Fachpublikum einschließlich einer Kooperationsplattform für Geschäftsgespräche;
  • Diskussionsrunden mit Experten zu aktuellen deutsch-französischen Themen der IIoT Branche;
  • Besichtigung von interessanten Objekten im Bereich der IIoT.

Die Leistungspräsentation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert und durchgeführt. Sie wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist Bestandteil des BMWi Markterschließungsprogramms für KMU.

Nähere Informationen zum Programm „IIoT“, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung können dem Informationsflyer entnommen werden.

Anmeldeschluss ist der 19. Januar 2018.