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29.01.2018

Geschäftsanbahnung Aus- und Weiterbildung Iran

BMWi-Markterschließungsporgramm bietet eine Unternehmerreise im April an

(BMWi) - Vom 20. bis 25. April organisiert COMMIT im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Geschäftsanbahnung zum Thema Aus- und Weiterbildung in den Iran. Die Veranstaltung ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer (AHK).

Mit 81,4 Mio. Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 376,8 Mrd. US-Dollar (2016) belegt der Iran den zweiten Rang innerhalb der MENA-Region. Nach zweijähriger Rezession führte die teilweise Aufhebung der Sanktionen Anfang 2016 zu einer Belebung der iranischen Wirtschaft.

Bildung genießt einen hohen Stellenwert im Iran. Das Ansehen der akademischen Bildung ist jedoch höher als das der beruflichen Bildung, weshalb es zu einem überproportional hohen Anteil an Akademikerinnen und Akademikern kommt. Aufgrund von Modernisierungsanstrengungen ist der Bedarf an Aus- und Weiterbildungen sehr groß, insbesondere in den Bereichen Automobilindustrie, Erdöl- und Gasindustrie, Energiewirtschaft, Hightech-Industrie, Baugewerbe und dem Bankensektor. Es besteht auch großer Nachholbedarf, da die technologische und wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Jahren unter der Embargopolitik beeinträchtigt war. Investitionen in moderne technologische Anlagen sind dringend erforderlich.

Neben der pulsierenden Hauptstadt Teheran, Sitz aller Ministerien und der wichtigsten Unternehmen, bildet auch Isfahan, die zweitgrößte Stadt im Iran, einen regionalen Schwerpunkt der Geschäftsanbahnung.

Ziel der Geschäftsanbahnung ist die Vermittlung individueller Geschäftsgespräche. Im Rahmen von Präsentationsveranstaltungen wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branchenvertreter vorgestellt, dabei werden B2B-Gespräche mit potenziellen Geschäftspartnern geführt. Bei Unternehmens- und Behördenbesuchen werden konkrete Projekte und Partner nähergebracht. Dabei werden auch Marktchancen und -entwicklungen, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie praktische Fragen der Branche vermittelt. Bereits im Vorfeld erhalten die Teilnehmer eine Zielmarktanalyse, die ihnen eine fundierte Vorbereitung auf die Gespräche vor Ort ermöglicht. Die Geschäftsanbahnung soll den Einstieg in den iranischen Markt erleichtern und dabei helfen, die Exporttätigkeit weiter auszubauen.

Das Projekt wird unterstützt von der Exportinitiative „iMOVE-Training Made in Germany“ im Bundesinstitut für Berufsbildung sowie der deutsch-iranischen IHK.

Die Zielgruppe dieser Maßnahme sind KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft, fachbezogene Freiberufler sowie wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland.

Die Teilnehmer tragen ihre Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten sowie einen Eigenanteil, der von der Unternehmensgröße abhängig ist:

  • 500 € (netto) für Unternehmen mit weniger als 1 Mio. € Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
  • 750 € (netto) für Unternehmen mit weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
  • 1.000 € (netto) für Unternehmen ab 50 Mio. € Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeitern

Anmeldungen werden bis zum 28. Februar 2018 erbeten.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer