Meldungen

07.07.2017

Geschäftschancen in Israel für deutsche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft

Geschäftsanbahnungsreise nach Tel Aviv – Jerusalem – Beer Sheva vom 19.-22.02.2018

(BMWi) - Der israelische Markt für Medizintechnik wächst kontinuierlich. Jeder der 8,5 Mio. Einwohner ist per Gesetz krankenversichert und hat Anrecht auf eine vom Staat finanzierte Palette an Medikamenten und medizinischen Behandlungen. Schätzungsweise 20% der staatlich finanzierten Leistungen entfallen auf Medizintechnik und fast 70% des Bedarfes wird von Importen gedeckt. Die bedeutendste Nachfrage für Medizintechnik kommt aus den 44 Universalkrankenhäusern. Bei seniorengerechten Produkten bestehen gute Marktchancen für deutsche Exporteure. Der deutlich wachsende Anteil von Senioren an der Gesamtbevölkerung ist für Israel ein relativ junges Phänomen. 2025 soll der Seniorenanteil laut Projektionen des Zentralamtes für Statistik einen Stand von 12,5 bis 14,0% erreichen und die absolute Anzahl der Senioren gegenüber 2015 soll um 37 bis 39% steigen. Geschäftschancen bestehen u.a. für Medizintechnik, Sanitätsbedarf, Mobilitätshilfen, Barrierefreiheit und altersgerechte Wohnungsausstattung.

Die Delegationsreise ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. Ziel ist es, deutsche Unternehmen durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten zur Erschließung des Absatzmarktes Israel zu unterstützen. Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In Israel werden sie ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit israelischen Geschäftsführern und hochrangigen Vertretern von Institutionen sowie technische Firmen- und Objektbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Durchgeführt wird die Geschäftsanbahnung im Auftrag des BMWi von dem Projektträger SBS systems for business solutions in Zusammenarbeit mit der AHK Israel. Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Unternehmen, Selbständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister. Der Eigenanteil zur Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro netto zzgl. individueller Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Anmeldung wird erbeten bis zum 15. Oktober 2017. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung Israel und zur Anmeldung unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer