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03.07.2018

Irans Gesund­heits­sektor bietet weiterhin Chancen

Trotzdem Rückzug westlicher Firmen / Gesundheitsreform unterfinanziert

(GTAI) - Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung gehört zu den Prioritäten der iranischen Regierung unter Präsident Hassan Rohani. Mit einer Bevölkerung von über 80 Millionen ist Iran in der Golfregion der Gesundheitsmarkt mit dem größten Potenzial. Das in den letzten Jahren gewachsene Iran-Geschäft westlicher Anbieter von Medizintechnik und Pharmazeutika dürfte als Folge der Reaktivierung der US-Sanktionen nun wieder schrumpfen, trotz der für den Gesundheitssektor geltenden Sanktionsbefreiungen.

Die 2014 von Präsident Rohani eingeleitete Reform des Gesundheitswesens hat zu einer starken Erhöhung der Gesundheitsausgaben geführt. Eine dauerhafte Finanzierung der Reformmaßnahmen ist allerdings nicht gesichert. Aufgrund des Kostenanstiegs sind die Zahlungsrückstände der staatlichen Krankenversicherungen bei Krankenhäusern und anderen Gesundheitsdienstlern wieder deutlich gestiegen. Als Folge können die Gesundheitsdienstleister ihre Rechnungen bei den in- und ausländischen Lieferanten von Pharmazeutika, medizinischen Verbrauchsmaterialen und Medizintechnik oft nur mit großen Verzögerungen begleichen, häufig werden Zahlungsziele von mehr als sechs Monaten gefordert.

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