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05.01.2017

KfW IPEX-Bank finanziert Stromnetzausbau in Chile

KfW unterstützt Ausbau von Infrastruktur und Export

(KfW) - Die KfW IPEX-Bank beteiligt sich an der Finanzierung des Netzverbindungsprojekts Transmisora Electrica del Norte (TEN) in Chile. Zusammen mit acht lokalen und internationalen Banken sowie einem US-amerikanischen Versicherungsunternehmen wird Fremdkapital in einer Gesamthöhe von umgerechnet 854 Mio. USD bereitgestellt. Strukturiert in vier verschiedenen Tranchen haben die Kreditfazilitäten Laufzeiten zwischen 3 und 26 Jahren.

Das Projekt TEN umfasst den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung einer 600 km langen 500kV- Stromübertragungsleitung, die das chilenische Nordnetz (SING) mit dem Zentralnetz (SIC) verbindet. Das Projekt ist für Chile von ausgesprochen hoher Bedeutung, denn die beiden größten Stromnetze des Landes operieren bislang unabhängig voneinander. Die Vernetzung soll zu einer wesentlichen Stabilisierung des Systems führen, Kosten senken und durch höhere Einspeisekapazitäten die Wettbewerbsfähigkeit der boomenden erneuerbaren Energien in Chile erhöhen. Mit den Bauarbeiten wurden bereits begonnen, Ende des Jahres 2017 soll das System seinen Betrieb aufnehmen.

Im Hintergrund des von der KfW IPEX-Bank unterstützten Projekts stehen die Energieunternehmen Engie aus Frankreich und Red Eléctrica aus Spanien, die sich über ihre chilenischen Tochtergesellschaften jeweils zu 50 Prozent als Sponsoren in das Projekt einbringen. Einen wesentlichen Teil der Bauarbeiten übernimmt das französische Unternehmen GE Grid Solutions (ehemals Alstom Grid).

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Kontakt

Thomas Krick

KfW IPEX-Bank GmbH

‎(069) 74 31 - 84 54

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