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06.11.2017

Robotik und IT- Dienstleistungen für die Industrie in Japan gefragt

Geschäftsanbahnungsreise Japan vom 18. bis 23.02.2018 nach Tokyo, Nagoya, Kyoto und Osaka

(BMWi) - Im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHP International in Kooperation mit dem japanischen Beratungspartner Japan Business Portal vom 18. bis 23. Februar 2018 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen der Robotik und IT-Dienstleistungen für die Industrie nach Japan (Tokyo, Nagoya, Kyoto und Osaka).

Die Reise wird von deutscher Seite durch den Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), das Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe - It's OWL sowie Baden-Württemberg Connected e.V. unterstützt. Von japanischer Seite sind die Japan Electronics and Information Technology Industries Association (JEITA), die Japan Robot Association (JARA) und das Chubu Bureau of Economy, Trade and Industry als Fachpartner eingebunden.

Japans Wirtschaft erlebte in 2017 ein gesundes Wachstum von 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreicht die japanische Wirtschaft einen Aufschwung, der vor allem von wachsender Binnennachfrage und steigendem Export getragen wird. So verzeichnete Japan zum ersten Mal nach der Fukushima Katastrophe wieder einen Handelsüberschuss im Jahr 2016.

Die gute bilaterale Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland wird von zahlreichen Sektor spezifischen Kooperationen untermalt. Für Japan ist Deutschland Vorreiter im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0. Es besteht Nachholbedarf für japanische Unternehmen insbesondere im Bereich Machine-to-Machine und integrierte Montagelösungen. Ebenfalls chancenreich sind Sicherheitslösungen zur Computer- und Netzsicherheit, die seit Verabschiedung des ersten Computer- und Netzsicherheitsgesetzes im Jahr 2014 verstärkt von der japanischen Regierung forciert werden. Hier bestehen vor allem Chancen im Bereich mobile und infrastrukturbezogene ITSicherheitslösungen, wie beispielsweise Scada Infrastruktur für deutsche Unternehmen.

Nach wie vor ist Japan Weltmarktführer im Robotik-Bereich und hält mit einem Wert von ca. 2,77 Milliarden Euro 50 % der weltweiten Marktanteile für Industrieroboter. Deutsche KMUs könnten zum einen durch strategische Partnerschaften und Einkaufsvorhaben Technologietransfers realisieren und zum anderen deutsche Lösungen, wie Roboter Endeffektoren, Sensoren und mechanische Bauteile, anbieten.

Das Programm beinhaltet halbtägige Informations- und Präsentationsveranstaltungen jeweils in Tokio in Osaka, bei der sich die deutschen Teilnehmer, fachinteressierten Unternehmen aus Japan, Verwaltungen, Verbänden, Institutionen und sonstigen Multiplikatoren der Robotik- und IT-Branche mit ihren Produkten und Dienstleistungen präsentieren und sich so potenziellen Kunden vorstellen können. Herzstück der Geschäftsanbahnungsreise sind die durch AHP und seine Projektpartner für jeden einzelnen Teilnehmer gezielt recherchierten sowie qualifizierten und abgestimmten Kontakte zu potenziellen Vertriebs- bzw. Geschäftspartnern in Tokio, Nagoya, Kyoto, Osaka und weiteren Standorten in Japan. Die individuellen Geschäftsgespräche finden in der Regel sowohl während der Veranstaltungen als auch am Sitz der japanischen Unternehmen statt. Abgerundet wird die Reise durch ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Besuchen relevanter Einrichtungen und Unternehmen, um wertvolle Marktinformationen aus erster Hand zu erhalten und das Netzwerk zu erweitern.

Ein Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Referat Digitalisierung, Industrie 4.0 wird die deutsche Wirtschaftsdelegation begleiten.

Die Geschäftsanbahnung knüpft thematisch an der Reise zum Thema Industrie 4.0 an, die im Februar 2017 in Japan durchgeführt wurde. Sie richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Der durch das BMWi geförderte Teilnehmerbeitrag an der Geschäftsanbahnung beträgt je nach Umsatz und Mitarbeiteranzahl 500 bis 1000 Euro netto, zzgl. der individuellen Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten. Dolmetscherkosten sowie Transfers zu den B2B Meetings sind im Projekt enthalten.

Der Anmeldeschluss zur Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise ist Freitag der 1.12.2017

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Projektflyer

Weitere Informationen

Kontakt

Dr. Linda von Delhaes-Guenther

AHP International GmbH & Co. KG

‎(06221) 91571-10

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Benedict Hartmann

AHP GmbH & Co. KG

‎(06221) 91 57 11 - 11

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