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11.06.2018

Südkorea erwägt Ausbau der Infrastruktur im Norden

Szenarien einer möglichen Kooperation

(GTAI) - Nach dem Treffen von Südkoreas Präsident Moon Jae-in und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un Ende April 2018 reifen die Blütenträume einer wirtschaftlichen Annäherung. Zwar müssen bis zu den ersten konkreten Schritten noch hohe politische Hürden bewältigt werden wie die Denuklearisierung und eine Lockerung der Sanktionen. Doch vor allem die Wiedereröffnung der Industriezone Kaesong und der Ausbau der Infrastruktur gelten als Kernpunkte einer künftigen Kooperation.

Als Herzstück und gleichzeitig wohl größte Herausforderung der künftigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit gelten der Aus- und Aufbau der nordkoreanischen Infrastruktur. Bei einer friedlichen Lösung des Konflikts würde sich die geopolitische Lage Südkoreas, die derzeit de facto einer Insellage entspricht, abrupt verbessern. Eine Anbindung über russische und chinesische Verkehrswege an den asiatischen sowie mittelbar auch europäischen Kontinent wäre dann wieder im Bereich des Möglichen. Dies beträfe Schienenverbindungen, Straßen und auch die Energieversorgung etwa in Form von Gaspipelines.

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