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09.02.2018

Wachstumsprognosen in Brasilien verbessern sich weiter

2018 beginnt jedoch mit zwiespältigen Signalen

(GTAI) - Die Wirtschaftsentwicklung in Brasilien verläuft weiter positiv. Die Wachstumsprognosen einiger Experten für 2018 liegen bei 3 Prozent. Aufgrund der kritischen Haushaltslage sowie der steigenden Staatsverschuldung wertete die Ratingagentur Standard & Poor's Brasilien ab. Weitere Ratingagenturen könnten nachziehen, sollte die Rentenreform nicht - wie geplant - im Februar verabschiedet werden. Die Fortsetzung des Reformkurses gilt als Voraussetzung für die positiven Prognosen.

In der zweiten Woche des neuen Jahres kam die Abmahnung, zwar nicht unerwartet, aber dennoch ernüchternd. Standard & Poor's wertete Brasilien von BB auf BB- ab. Damit liegt Brasilien in der Bewertung der Ratingagentur nun drei Abstufungen unter dem Investment Grade. Als Begründung führte S&P an, dass die Regierung die zunehmend kritische Haushaltslage und die steigende Staatsverschuldung nicht in dem erwarteten Zeitraum in den Griff bekommt. Falls die Rentenreform im Februar nicht verabschiedet wird, dürften Fitch und/oder Moody´s nachziehen. In das Spiel um die Rentenreform führte die Regierung nun ein neues Hoffnungsszenario ein: Falls die Reform im Februar nicht durchgesetzt werden kann, ergebe sich im November, dem Monat nach den Wahlen, noch ein günstiges Zeitfenster.

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