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07.08.2017

Zypries: Großes Potenzial für die deutsche Wirt­schaft im asiatisch-pazifischen Raum

Auf den asiatisch-pazifischen Raum entfallen bereits heute 16 Prozent des gesamten deutschen Handels

(BMWi) - Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries traf heute (7. August 2017) den Vorstand des Ostasiatischen Vereins (OAV). Dabei diskutierte sie mit Unternehmerinnen und Unternehmern die „Chancen und Risiken für die deutsche Wirtschaft in Asien-Pazifik“.

Bundesministerin Zypries: „Asien-Pazifik ist die Weltregion mit der größten Wirtschaftsdynamik. Hier sehe ich großes Potenzial gerade auch für deutsche Unternehmen. Deshalb setzen wir auf offene Märkte sowie freien und fairen Handel. Dies sichert Arbeitsplätze und Wohlstand auch in Deutschland. Wir unterstützen die Verhandlungen der EU über zehn Freihandelsabkommen in der Region. Aber Marktöffnung ist keine Einbahnstraße: Besonders China sollte jetzt seinen Worten von freien Handel Taten folgen lassen und seine Märkte öffnen, ausländische Unternehmen gleichbehandeln und den Joint-Venture-Zwang, der unseren Unternehmen in China auferlegt wird, aufgeben.“

Mit einem prognostizierten regionalen Wachstum von 5 Prozent in den nächsten Jahren ist der asiatisch-pazifische Raum die Wachstumsregion mit der größten Dynamik weltweit. Auf den Raum entfallen bereits heute 16 Prozent des gesamten deutschen Handels. Knapp die Hälfte davon entfällt auf China. Ca. 15 Prozent des Gesamtbestandes der deutschen Direktinvestitionen liegen in Asien-Pazifik. 2005 waren es nur etwas mehr als 6 Prozent.

Mit ihrer „Initiative Strategische Großprojekte“ setzt die Bundesregierung neue Maßstäbe bei der Flankierung von Unternehmen – auch auf den asiatisch-pazifischen Märkten.

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