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Produzieren in Mexiko - Kann das Land ohne die NAFTA leben?

Informationsveranstaltung

Termin:
08.10.2018
Ort:
Stuttgart, Deutschland
Veranstalter:
Baden-Württemberg International

Die USA, Mexiko und Kanada verhandeln derzeit über eine Neuauflage des NAFTA-Abkommens. Zu Beginn war die Angst vor Präsident Trump groß. Doch inzwischen treten die Mexikaner selbstbewusster auf und fertigen mehr Fahrzeuge denn je. Zwar beerdigte Ford seine Pläne für ein neues Werk in Mexiko, andere Autobauer investieren aber weiter kräftig. So baut BMW derzeit eine Fabrik in San Luis Potosí. Ab 2019 soll dort der Großteil der weltweiten Produktion der neuen 3er-Serie vom Band laufen.

Die EU und Mexiko haben sich auf ein überarbeitetes Freihandelsabkommen geeinigt, außerdem gehört das Land mit dem mexikanischen Beitritt zum pazifischen Freihandelsabkommen TPP zu den offensten Volkswirtschaften in der Welt und macht das Land für ausländische Investoren noch interessanter. Relativ niedrige Löhne, gut ausgebildete Arbeitskräfte, ein großes Netz an Zulieferern und eine solide Infrastruktur machen Mexiko als Produktionsstandort für Automobilhersteller attraktiv. Mittlerweile sind fast alle großen Hersteller in dem lateinamerikanischen Land vertreten. Bis 2020 will Mexiko pro Jahr fünf Millionen Autos bauen und der fünftgrößte Automobilstandort der Welt werden.

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Dieser Artikel ist relevant für:

Mexiko, Internationale Märkte und Globalisierung, Bundesländer

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Ines Banhardt

Baden-Württemberg International

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