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Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme.

Das Leitbild der dena ist es, Wirtschaftswachstum zu schaffen und Wohlstand zu sichern – mit immer geringerem Energieeinsatz. Dazu muss Energie so effizient, sicher, preiswert und klimaschonend wie möglich erzeugt und verwendet werden – national und international.

Die dena entwickelt Märkte für Energieeffizienz und erneuerbare Energien und kooperiert dafür mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie engagiert sich in den Verbrauchssektoren Gebäude, Strom und Verkehr genauso wie in Fragen der Energieerzeugung, Vernetzung und Speicherung. Sie stößt vorbildliche Projekte an, zeichnet Vorreiter aus, berät Politiker, Hersteller und Dienstleister, qualifiziert Multiplikatoren, informiert Verbraucher, baut Netzwerke auf, bewertet Technologien, analysiert Auslandsmärkte und entwickelt Zukunftsszenarien. Die dena setzt vor allem auf marktwirtschaftliche Instrumente und innovative Energiedienstleistungen, die von Ordnungspolitik und Förderprogrammen sinnvoll flankiert werden.

Russland ist aufgrund der großen Effizienzpotenziale ein wichtiger Kooperationspartner für die dena. Deshalb wurde im Juli 2009 die Russisch-Deutsche Energie-Agentur (rudea) gegründet, an der sich die dena mit 40 Prozent beteiligt hat.

Die dena wurde im Herbst 2000 mit Sitz in Berlin gegründet. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. Die dena ist eine leistungs- und gewinnorientierte Gesellschaft und wurde mit dem Auftrag gegründet, an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft zu agieren. Dementsprechend finanziert sie ihre Projekte mit einer großen Anzahl an Partnern aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor.

Der Umsatz betrug im Jahr 2011 18,5 Millionen Euro. Die Einnahmen kamen in den Jahren 2005 bis 2011 im Durchschnitt zu 50 Prozent aus Zuwendungen der öffentlichen Hand und zu 50 Prozent aus Kooperationen mit privaten Partnern. Im Jahr 2011 hat die dena mit über 800 privaten Partnern zusammengearbeitet, insbesondere mit Energieversorgungsunternehmen, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und der Erneuerbare-Energien-Branche.

Im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit engagiert sich die dena für den Export von Effizienz-Know-how, von Technologien zur rationellen Energiegewinnung sowie von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) leistet die dena durch die Verbreitung deutscher Technologien einen aktiven Beitrag zum globalen Klimaschutz und unterstützt die deutschen Unternehmen bei ihrer Positionierung auf internationalen Märkten.

Innerhalb der Initiative ist die dena die zentrale Stelle für branchen- und exportrelevante Informationen. Neben der Bereitstellung von Marktinformationen berät sie Unternehmen in branchenspezifischen Fragen zu exportrelevanten Auslandsmärkten. Gleichzeitig bietet sie Maßnahmen im Bereich Auslandsmarketing für deutsche Technologien und Unternehmen und ist Ansprechpartner für ausländische Interessenten. Zu den Angeboten zählt auch das dena-Solardachprogramm. Darüber hinaus ist die für die Öffentlichkeitsarbeit der Exportinitiative zuständig. Zudem bringt die dena ihre Kompetenzen in die Entscheidungsprozesse der Gremien der Exportinitiative ein. Sie hat den Co-Vorsitz des Koordinierungskreises zusammen mit dem BMWi inne. Als Projektträger ist sie zudem Mitglied im Steuerungskreis und Strategiebeirat.

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