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Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)

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Quelle: BDI

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband von 36 industriellen Branchenverbänden. Seine Mitgliedsverbände bieten Unternehmen vielfältige Services im Bereich der Außenwirtschaft. Sie reichen von der Kontaktvermittlung über Messeauftritte bis hin zu Delegationsreisen und der Erarbeitung unternehmensspezifischer Strategien. Die besondere Stärke der Verbände liegt in ihrem branchenbezogenen Know-how. Auch die Landesvertretungen des BDI engagieren sich im Außenwirtschaftsbereich und unterstützen die Unternehmen ihrer jeweiligen Bundesländer. In London, Washington und Tokio dienen die BDI-Vertretungen als Foren für deutsche Unternehmen. Sie fördern Geschäftskontakte in den Regionen und agieren als Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft gegenüber der jeweiligen Regierung. Die Brüsseler BDI-Vertretung ist von zentraler Bedeutung für das europapolitische Gewicht der deutschen Industrie.

Der BDI begleitet die Internationalisierung deutscher Unternehmen durch zielgerichtete und gebündelte Interessenvertretung gegenüber der Bundesregierung und den Regierungen der Partnerländer. Um die Unternehmen in den wichtigsten Wirtschaftsregionen und Wachstumsmärkten wirksam unterstützen zu können, hat der BDI gemeinsam mit den anderen Spitzenverbänden und den Ländervereinen Regionalinitiativen gegründet. Der Ost-Ausschuss bündelt und vertritt die länderspezifischen Interessen der deutschen Wirtschaft auf den schwierigen Märkten in Russland, Belarus, Ukraine, Südosteuropa, im Baltikum, Kaukasus und Zentralasien. Die Regionalinitiativen Asien-Pazifik-Ausschuss, Nordafrika Mittelost Initiative, Lateinamerika-Initiative und Südliches Afrika Initiative werden in der Abteilung Internationale Märkte koordiniert bzw. betreut. Die USA-Arbeit des BDI findet im Arbeitskreis USA statt. Ziel aller regionalen Aktivitäten ist es, die Interessen der deutschen Wirtschaft im Rahmen von bilateralen Kontakten zur Geltung zu bringen und mit der Bundesregierung die Markterschließung politisch zu flankieren.

Die Abteilung Außenwirtschaftspolitik setzt sich gegenüber der Politik für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den internationalen Handel mit Gütern und Dienstleistungen und Investitionen im Ausland ein. Dabei spricht der BDI für Industrie- und Dienstleistungsbranchen, wie u.a. die Tourismusindustrie. Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer ist das entwicklungspolitische Forum der deutschen Wirtschaft. Sie koordiniert die Interessen der deutschen Wirtschaft im Bereich der Entwicklungspolitik und vertritt diese gegenüber den politischen Akteuren und der Öffentlichkeit. Die Gesellschaft zur Förderung von Auslandsinvestitionen setzt sich für die Verbesserung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Auslandsinvestitionen ein. Neben der Förderung der bilateralen deutschen Kapitalförderverträge beschäftigt sich die Gesellschaft zunehmend mit Fragen internationaler Investitionsabkommen.

Die Abteilung Europapolitik befasst sich mit fachübergreifenden Grundsatzfragen der europäischen Integration und wirkt auf eine gemeinsame Meinungsbildung in der deutschen Industrie zu diesen Themen hin. Zu den aktuellen Themen gehören u.a. die EU-Erweiterung, die EU-Reform und die Binnenmarkt- und Industriepolitik der EU. Die Abteilung koordiniert außerdem die bilateralen Kontakte zu Politik und Wirtschaft in den 25 Mitgliedstaaten der EU und den 10 Kandidatenländern. Der Abteilung ist das Europäische Beratungszentrum der Deutschen Wirtschaft (EBZ) angegliedert. Es ist Teil eines von der EU-Kommission getragenen europaweiten Netzwerkes und dient der Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen.

Weitere Informationen:
BDI-Mitgliedsverbände, Büros und Fachabteilungen

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Kontakt

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

‎(030) 20 28 - 0

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