Fit für Auslandsmärkte

Fit für Auslandsmärkte

Schrift auf einer Stadion-Laufbahn: "Ready, Set, Go" ("Auf die Plätze, fertig, los!") | © iStockphoto

Quelle: Schrift auf einer Stadion-Laufbahn: "Ready, Set, Go" ("Auf die Plätze, fertig, los!") | © iStockphoto

Ziele vorgeben

Zumeist unterscheiden sich die Analyseergebnisse für einen ausländischen deutlich vom inländischen Markt. Wer im Ausland aktiv wird, ist in der Rolle des Marktneulings, der sich im neuen Markt behaupten muss. Insofern werden die Ziele andere sein. Deshalb sind bestimmte Zielvorgaben wichtig, beispielsweise:

  • Warum wird ein Auslandsengagement erwogen: Abrundung des Geschäfts, Öffnung neuer Märkte?
  • Welche Stückzahlen sollen erreicht werden?
  • Was ist, wenn das Auslandsengagement über Erwarten gut oder schlecht anläuft?
  • Besteht genügend Kapazität, um steigende Nachfrage bedienen zu können?
  • Was ist, wenn Kapazitäten bei schleppendem Verlauf nicht genutzt werden?
  • Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung? Ein Auslandsgeschäft unterscheidet sich nicht wesentlich von einer Investition in Forschung und Entwicklung. Ein im Vorfeld festgelegtes Budget für das Engagement im Ausland hilft, den Schritt ins Ausland auch im Fall eines Misserfolges finanziell kalkulierbar zu halten.
  • Müssen für die Exportbemühungen andere für das Unternehmen wichtige Bereiche (Produktentwicklung, andere Marketingaktivitäten) eingeschränkt werden?
  • Wie werden die organisatorischen Veränderungen aufgefangen? Können die Mitarbeiter die zusätzliche Arbeit leisten? Kann die jetzige Infrastruktur (Produktion, Logistik, Rechnungswesen, Verkauf, Vertrieb) zusätzliche Aufgaben, zumindest in der Anfangsphase, übernehmen oder müssen Kapazitäten zusätzlich aufgebaut werden?

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