Kroatien will ausstehende Privatisierungen voranbringen
Verkauf von Anteilen soll auch Haushaltsdefizit verringern
27.07.2010
Kroatien trennt sich von weiteren Staatsbeteiligungen. Betroffen sind Unternehmen unter anderem aus den Bereichen Logistik und Tourismus. Bereits Ende Juli 2010 sollen erste Anteile über die Börse veräußert werden. Die Regierung hofft, durch die Verkäufe auch die Staatsfinanzen zu stärken. Diese sind durch die Wirtschaftskrise seit Ende 2008 stark unter Druck geraten. Die UniCredit Group erwartet, dass sich das Budgetdefizit 2010 auf 5,9% des BIP ausweitet (2009: 3,9%).
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