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06.02.2017

Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen in den Niederlanden

Deutsche Unternehmer können sich jetzt für Handelsreise anmelden

(BMWi) - Während sich Deutschland schon seit längerer Zeit mit den Folgen des demografischen Wandels auseinandersetzt, wird dieses Thema in der niederländischen Politik und Wirtschaft erst seit kurzer Zeit diskutiert. Mehr als in vielen anderen Ländern sucht die niederländische Gesellschaft und Politik nach baulichen und technischen Lösungen für eine älter werdende Bevölkerung. Daraus ergeben sich gute Absatzchancen für deutsche Produzenten und Dienstleister von altersgerechten und barrierefreien Wohnkonzepten. Um diese Unternehmer noch besser auf den Start im Nachbarland vorzubereiten, organisiert die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) vom 16. bis zum 19. Mai 2017 eine Geschäftsanbahnungsreise in die Niederlande.

Die Reise richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und den Branchenschwerpunkten wie z.B.: Altersgerechte und barrierefreie Wohnkonzepte, intelligente Technologieprodukte mit Fokus auf Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit für Senioren sowie altersgerechte (hygienische) Sanitäranlagen. Unternehmer können sich hier über Marktpotenziale informieren und erste wichtige Geschäftskontakte generieren.

Dafür organisiert und begleitet die DNHK individuelle Gesprächstermine zwischen Unternehmern. Während einer Fachkonferenz in Den Haag, an der niederländische Unternehmen, Architekten, Wohnungsbaugesellschaften, Verwaltungen und Entscheidungsträger teilnehmen, können deutsche Unternehmen außerdem ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ präsentieren. Weiterhin wird ein niederländisches Wohnprojekt besichtigt.

Interessierte Unternehmer können sich nun über dnhk.org/barrierefreiwohnen anmelden. Der Eigenbeitrag beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro zuzüglich individuelle Reisekosten. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Diese Reise ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt.