Exportinitiative Energie

Technologien und Know-how zur klimafreundlichen Energieversorgung „Made in Germany“ sind weltweit gefragt. Immer mehr Regierungen, aber vor allem auch Unternehmen,erkennen: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie intelligente Systemlösungen senken die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und helfen dabei, Kosten zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Mit dem Ziel, deutsche Technologien und Know-how weltweit zu positionieren, unterstützt die Exportinitiative Energie des BMWi Anbieter von klimafreundlichen Energielösungen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Dies trägt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und der Erreichung globaler Klimaschutzziele bei.

Im Fokus stehen hierbei die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicher. Auch neue Technologien wie "Power-to-Gas" und Brennstoffzellen werden zunehmend in den Blick genommen. In Power-to-Gas-Anlagen wird Wasser mithilfe von Energie (Strom) in Wasserstoff und gegebenenfalls weiter in Methan umgewandelt. Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen und unter stützt die Teilnehmer durch Maßnahmen zur Marktvorbereitung sowie bei der Marktsondierung, -erschließung und -sicherung.

Die Exportinitiative Energie hilft deutschen Unternehmen dabei:

  • Marktinformationen zu sammeln
  • Exportstrategien zu bewerten und Risiken zu vermeiden
  • Geschäftskontakte im Ausland zu knüpfen oder zu vertiefen
  • Projekte im Ausland zu entwickeln
  • Als Qualitätsanbieter „Made in Germany“ sichtbar zu werden und so
  • Zeit und Kosten beim Markteintritt zu sparen

Weitere Informationen

Kontakt:

Geschäftsstelle Exportinitiative Energie
Tel.: (030) 20188 546-553
E-Mail
Internet: www.german-energy-solutions.de


Exportinitiative Umwelttechnologien

Mit der Anfang 2015 gestarteten Initiative unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium Unternehmen mit einer speziellen umwelttechnologischen Produktpalette dabei, neue Märkte im Ausland zu erschließen. Im Fokus stehen besonders Produkte oder Dienstleistungen aus den Bereichen nachhaltige Wasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Luftreinhaltung bzw. Lärm und nachhaltige Mobilität.

Die Exportinitiative Umwelttechnologien nutzt die Modulangebote des Markterschließungsprogramms (MEP) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie bietet Informationsveranstaltungen in Deutschland zu den betreffenden Auslandsmärkten, Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte sowie Informationsreisen ausländischer Entscheider nach Deutschland.

Derzeit sind etwa 20 bis 25 Projekte jährlich geplant. Das BMWi entwickelt gemeinsam mit anderen Bundesressorts weitere Maßnahmen, die das Programmportfolio der Exportinitiative erweitern werden.

Weitere Informationen

Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Auf dem Weg in neue Märkte gibt es für die Unternehmen der deutschen Gesundheitswirtschaft eine zentrale Anlaufstelle: die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft. Sie bündelt Informationen, vernetzt Partner und vermarktet Deutschland als Standort für Qualität und Innovation. So soll die Branche ihre starke Position auf den Weltmärkten weiter ausbauen und zum Exportschlager werden.

Weltweit steigt die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die deutsche Industrie dabei, Wachstumschancen zu nutzen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Im Fokus stehen die Branchen Arzneimittel, Medizintechnik, medizinische Biotechnologie sowie Telemedizin und gesundheitsbezogene Dienstleistungen.

Online vernetzt

Dreh- und Angelpunkt der Initiative ist der zweisprachige Internetauftritt. Erstmals werden hier die bestehenden Aktivitäten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung zentral vernetzt. Auf dem deutschen Portal finden Unternehmer Expertenwissen zu den Exportchancen auf den weltweiten Zielmärkten. Eine Übersicht über Ausschreibungen und Förderprogramme sowie ein Veranstaltungskalender mit Messen, Kongressen, Geschäfts- und Delegationsreisen ergänzen das umfangreiche Serviceangebot.

Auf dem englischen Portal stellt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft die Stärken der deutschen Gesundheitswirtschaft dar. Ausländische Kunden, Partner und Meinungsträger erfahren dort, warum es sich lohnt, mit Anbietern aus Deutschland zusammenzuarbeiten.

Um der Branche im Ausland noch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, erstellt die Initiative Firmenverzeichnisse, die sie über Mailings, Messen und Kongresse an die Zielgruppen verteilt. Dabei tritt sie mit der internationalen Dachmarke "Health – Made in Germany" auf, welche die deutschen Unternehmen auch in der Unternehmenskommunikation verwenden können.

Im Dialog mit Branchenverbänden

Germany Trade & Invest, die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesregierung, setzt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um. Die Initiative richtet sich dabei an den konkreten Bedürfnissen der Industrie aus. Dazu hat sie vier Arbeitskreise eingerichtet, in denen insgesamt 14 Branchenverbände vertreten sind. Diese legen im Dialog fest, in welche Richtung sich die Initiative entwickeln soll. Auch die 16 deutschen Bundesländer bringen sich aktiv ein. So ist die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft seit ihrem Start im Sommer 2011 auf fast allen Kontinenten aktiv. Zu den zahlreichen Einzelprojekten gehören auch flankierende politische Maßnahmen, welche die Rahmenbedingungen in den ausländischen Märkten verbessern sollen.

Weitere Informationen

Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 24. November 2010 die Industriepolitische Konzeption "Zukunftsmarkt zivile Sicherheit" verabschiedet. Ziel der Konzeption ist neben der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland die Verbesserung der Wettbewerbschancen der Unternehmen der Sicherheitsindustrie.

Ein Schwerpunkt dieser industriepolitischen Konzeption ist die "Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen". Sie ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms. Durch zielgerichtete politische Exportflankierung mit besonderen Augenmerk auf den Mittelstand soll die deutsche zivile Sicherheitswirtschaft im internationalen Wettbewerb gestärkt werden.

Die Exportinitiative bezieht sich grundsätzlich auf alle relevanten Zielmärkte. Die Auswahl richtet sich dabei nicht allein nach wirtschaftlichen Aspekten, sondern soll auch sicherheitspolitischen Erwägungen Rechnung tragen. Von hoher Bedeutung sind neben dem allgemeinen Marktpotenzial, das sich aus der Wachstumskraft der Zielmärkte ergibt, auch projekt- und ereignisbezogene Aktivitäten, bei denen eine besonders hohe Systemintegrationsfähigkeit gefragt ist. Dazu gehören z. B. Großbaumaßnahmen (Flughäfen, Häfen, Eisenbahnen, Energieversorgungsanlagen) und Großereignisse auf sportlichem, wirtschaftlichem, gesellschaftlichem, religiösem oder politischem Gebiet.

Was wird geleistet?

Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen in Deutschland zu den betreffenden Auslandsmärkten, von Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte sowie Informationsreisenreisen ausländischer Entscheider nach Deutschland.
Weitere Instrumente sind die Präsentation deutscher Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Workshops und Leistungsschauen in ausgewählten Zielregionen sowie bilaterale Kooperation mit einigen Ländern bei Spezialthemen wie internationale Sportgroßereignisse oder Normungsfragen.

Wer kann teilnehmen?

Klein- und mittelständische deutsche Unternehmen

Wer führt die Veranstaltungen durch?

Institutionen der deutschen Außenwirtschaft, wie Kammern, Verbände, Ländervereine sowie Consultingunternehmen.

Weitere Informationen

Kontakt:

Geschäftsstelle Markterschließung
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Tel.: (0228) 99 615-4291
E-Mail
Internet: www.ixpos.de/markterschliessung


Förderprogramm für den Export deutscher Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Zur Sicherung und Steigerung von Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätzen insbesondere in den ländlichen Räumen Deutschlands sind bei stagnierender Inlandsnachfrage die Exporte eine wichtige Säule für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft mit wachsender Bedeutung. Die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für den Export ist daher ein wichtiges Ziel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Eine dynamisch wachsende Weltbevölkerung, steigende Einkommen in vielen Drittländern und sich wandelnde Ernährungsgewohnheiten eröffnen für deutsche Qualitätsprodukte der Agrar- und Ernährungswirtschaft eine Vielzahl von neuen Exportmöglichkeiten.

Dies gilt auch für viele kleine und mittelständische Unternehmen, die prägend für die Struktur der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sind. Viele dieser Unternehmen können jedoch das große, ungenutzte Potenzial auf den Absatzmärkten im Ausland nicht alleine erschließen. Sie brauchen dazu fachliche, zum Teil aber auch finanzielle Hilfestellungen.

Mit dem im Jahr 2010 in Leben gerufene Agrarexport-Förderprogramm unterstützt das BMEL daher die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft in ihren Außenwirtschaftsaktivitäten.
Das Förderprogramm enthält eine Vielzahl konkreter Maßnahmen zur Marktpflege und Markterschließung, die das BMEL finanziell unterstützen oder auch selbst in Auftrag geben kann. Es definiert darüber hinaus Ziele, Zielgruppen und beteiligte Institutionen.
Ziele des Exportförderprogramms

  • Erschließung von kaufkräftigen Auslandsmärkten für deutsche Produkte
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf Auslandsmärkten
  • Vergrößerung des Absatzpotenzials für deutsche Produkte im Ausland
  • Erweiterung des Kreises exportierender Unternehmen

Maßnahmen

  • Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen und Seminaren
  • Markt- und Produktstudien zu Auslandsmärkten
  • Markterkundungs- und Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte
  • Einkäufer- und Multiplikatorenreisen ausländischer Entscheider nach Deutschland

Zielgruppe

  • Klein- und mittelständische deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Weitere Informationen

Kontakt:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Johannes Klockenhoff
Tel.: (030) 18 529-4805
E-Mail
Internet: www.bmel.bund.de


Import Promotion Desk

Das Import Promotion Desk (IPD) ist der Dienstleister zur Importförderung in Deutschland. Es ist das Scharnier zwischen deutschen Importeuren und Exporteuren aus ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern.

Ziel ist die nachhaltige und strukturierte Importförderung ausgewählter Produkte aus den Partnerländern – unter Einhaltung hoher Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards. Das IPD führt die Interessen deutscher Importeure gezielt mit denen von Exporteuren aus aufstrebenden Wachstumsmärkten der Partnerländer zusammen.

Das Import Promotion Desk arbeitet nachfrageorientiert und bietet deutschen Importeuren ein maßgeschneidertes Dienstleistungsangebot – exakt abgestimmt auf ihre individuellen Anforderungen. Es unterstützt sie beim Sourcing und eröffnet ihnen neue, lukrative Beschaffungsmärkte in den Partnerländern. Sie profitieren von einer kostenfreien und umfassenden Unterstützung über den gesamten Beschaffungsprozess. Mit nachhaltigen Handelsbeziehungen zu verlässlichen Lieferanten können sie ihren Einkauf optimieren sowie ihre Produktqualität und -vielfalt steigern.

Gleichzeitig erleichtert das IPD Lieferanten aus ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern den Zugang zum deutschen bzw. europäischen Markt. Es arbeitet mit Kleinen und Mittleren Unternehmen in Ländern mit einem hohen Anteil an einkommensschwacher Bevölkerung zusammen. Durch die Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen und Förderung von Wettbewerbsfähigkeit unterstützt das IPD die Partnerländer bei der Stärkung ihrer Wirtschaftsstrukturen und leistet einen entwicklungspolitischen Beitrag.

Weitere Informationen

Internationales Managerfortbildungsprogramm

Mehr als 12.000 Führungskräfte aus 19 Staaten Asiens, Osteuropas, Nordafrikas und Lateinamerikas haben seit 1998 in Deutschland an dem Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) teilgenommen. Auf Seiten der deutschen Wirtschaft sind mehrere tausend Unternehmen involviert. Das Ziel ist die Außenwirtschaftsförderung. Im Auftrag des BMWi koordiniert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH das Programm. Viele Führungskräfte verbessern in vierwöchigen Praxisaufenthalten in Deutschland Managementkompetenzen, geschäftliches Auftreten und Verhandlungstechniken. In deutschen Unternehmen machen sie sich mit Technik und Ausrüstung vertraut, lernen Organisation, Abläufe und Marktstrategien kennen - und entwickeln Lösungsansätze für die Umstrukturierung ihrer eigenen Unternehmen.

So entstehen Geschäftskontakte vor allem zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Partnerländern und in Deutschland. Die Teilnehmer kommen im Durchschnitt mit drei deutschen Unternehmen ins Gespräch und bleiben untereinander meist über die von ihnen gegründeten Alumniverbände in Kontakt. Sie entwickeln sich zu Partnern für die deutsche Wirtschaft und spielen eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Länder.

Nicht nur ausländische Manager kommen nach Deutschland: Mit China, Russland und Mexiko läuft ein Fortbildungsprogramm für deutsche Unternehmer. Die GIZ bereitet die Führungskräfte auf den zweiwöchigen Aufenthalt in chinesischen, russischen und mexikanischen Unternehmen vor. Den Managern dient das Programm als Türöffner für den jeweiligen Markt.

Weitere Informationen