Das BMU stellt sich vor

Die vielfältigen Politikbereiche, für die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) innerhalb der Bundesregierung zuständig ist, spiegeln sich bereits im Namen des Ministeriums wider. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet das Ministerium für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Umweltgiften und Strahlung, für einen klugen und sparsamen Umgang mit Rohstoffen, den Klimaschutz sowie für eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und der Erhalt ihrer Lebensräume sichergestellt wird.

Seit dem 14. März 2018 steht mit dem Erlass der Bundeskanzlerin der neue Name des Ministeriums "Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit", kurz BMU, fest. Zuvor waren dem BMU im Dezember 2013 zusätzlich die Zuständigkeiten für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten übertragen worden und das BMU zum BMUB, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, geworden. Es galt, die Rahmenbedingungen für gute Wohnstandards und intakte Städte zu schaffen und das hohe Niveau von Bautechnik, Bautechnologien und Baustoffen in Deutschland weiter voranzubringen.

Unterstützung im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland zählt die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und die Initiierung von weltweiten Umweltpartnerschaften zu den Zielen und Aufgaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Das BMUB wird dabei vom Umweltbundesamt (UBA) in Berlin unterstützt.

Das BMUB organisiert die Kooperation mit internationalen Institutionen, Delegationsreisen, Konferenzen und Tagungen. Bilaterale Kooperationsprojekte mit anderen Staaten - häufig auf der Grundlage entsprechender Abkommen zum Umweltschutz - dienen auch dem Ziel, den Umwelttechniktransfer in diesen Staaten zu stärken. Beispielsweise werden auf gemeinsamen Workshops deutsche Anbieter einschlägiger Techniken über die jeweilige Marktsituation informiert und können Kontakte zu potenziellen Partnern und Behörden des Partnerlandes knüpfen.

Das Umweltbundesamt berät in diesem Umfeld ausländische Umweltbehörden und institutionen und führt im Auftrag des BMUB spezielle Projekte durch.

Das Internetportal des Umweltbundesamtes "Cleaner Production Germany - Das Portal zum Umwelttechnologietransfer" bietet umfassende Informationen zur Leistungsfähigkeit deutscher Umwelttechnologie. Das Portal erleichtert die Kontaktaufnahme zwischen deutschen und ausländischen Akteuren der Umwelttechnologie zur Anbahnung von Kooperationen und Geschäftsbeziehungen. An der inhaltlichen Gestaltung des Internetportals waren zahlreiche Partner aus den Bereichen Umweltschutz, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit beteiligt.

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