(BMWi) - Vom 04. bis zum 08. Oktober 2021 führt die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nordmazedonien (AHK Nordmazedonien) in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer (AHK Serbien) und dem Consultant SBS systems for business solutions GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine digitale Geschäftsanbahnung durch.

Die anhaltende Corona-Situation lässt eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Ziel des Projekts ist es, deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement auf dem Westbalkan zu unterstützen. Fachlich unterstützt wird das Projekt durch den Verband iMOVE.

Das Förderprojekt richtet sich an deutsche Anbieter, besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, die Lehr- und Lernmaterial, didaktische Methoden, weitere Dienstleistungen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die passende Ausstattung für Aus- und Weiterbildungseinrichtungen anbieten. Schwerpunkt sind individuell organisierte Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern, wie z.B. Unternehmen unterschiedlicher Sektoren, die Fachkräfte (dual) ausbilden. Diese Gespräche bilden die Grundlage für den Auf- bzw. Ausbau konkreter neuer Businesskontakte und für zukünftige (physische) Geschäftsreisen.

Das Bildungssystem in Nordmazedonien ist erneuerungsbedürftig. Die Anzahl der Stunden, in denen praktische Fähigkeiten vermittelt werden, muss maßgeblich erhöht werden (derzeit 5 Std. pro Woche, bzw. max. 180 Std. pro Schuljahr). Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, wächst auch von Seiten deutscher Investoren in Nordmazedonien der Ruf nach der Einführung einer dualen Berufsausbildung nach deutschem Vorbild. Die Nachfrage nach Lösungen in den Bereichen betriebliche Aus- und Weiterbildung ist daher sehr hoch. Im Implementierungsprozess und in der Umsetzung dualer Berufsbildung in Serbien müssen die Kenntnisse über industrielle Praxisanwendungen verbessert werden, andererseits müssen innerbetriebliche Ausbilder an Lerninhalte der Curricula und ihrer didaktischen Methoden weiterhin geschult werden. Viele Arbeitsplätze bleiben daher unbesetzt, da die Unternehmen zu wenige gut qualifizierte Fachkräfte finden können. Für deutsche Unternehmen ist dies eine herausragende Gelegenheit, erste Projekte zu realisieren und einen wirtschaftlichen Einstieg auf dem mazedonischen und dem serbischen Markt anzugehen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250,00 und 500,00 EUR (netto).

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung und zur Anmeldung unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer.

Anmeldeschluss ist der 18. Juni 2021.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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