(BMWi) - Der australische Bundesstaat Queensland will bis zum Jahr 2030 die Hälfte seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien decken. Dafür plant die Regierung jetzt neue Korridore für Übertragungsleitungen.

Die Regierung des australischen Bundesstaates Queensland will drei neue Korridore für die Übertragung von Strom aus erneuerbaren Quellen einrichten. Das verkündete Queenslands Premierministerin Annastacia Palaszczuk jüngst bei einer Veranstaltung, berichtet das Fachmagazin Renew Economy. Die drei Korridore werden im Norden und Südwesten sowie im Zentrum Queenslands entstehen. Der Bundesstaat investiert 145 Millionen Australische Dollar (rund 89,5 Millionen Euro) in die neuen Übertragungsleitungen. Diese sollen zusätzliche Wind- und Solarprojekte in Queensland ermöglichen.

Palaszczuks Ankündigung erfolgt wenige Monate vor den Parlamentswahlen in Queensland, bei denen die Premierministerin ihre Labour-Partei in puncto erneuerbarer Energie nach vorn bringen will. Das Ziel der amtierenden Regierung: eine Erneuerbare-Energien-Quote von 50 Prozent bis zum Jahr 2030. In den vergangenen fünf Jahren konnte Queensland den Anteil klimafreundlicher Energien bereits von sieben auf 20 Prozent erhöhen.

Weitere Informationen

Der Wasserstoffsektor und die Energieinfrastruktur in Australien - Marktentwicklung und Geschäftspotenziale für deutsche Unternehmen
Webinar vom 16.09.2020 –16.09.2020

EPC und Contracting für Solar-, Wind- und Energiespeicherprojekte in Australien
AHK-Geschäftsreise25.10.2020 –30.10.2020

Australien: EPC und Contracting für Solar-, Wind- und Energiespeicherprojekte
AHK-Zielmarktanalyse 2020

Australien: Energieinfrastruktur und Wasserstoffspeichertechnologien
AHK-Zielmarktanalyse 2020

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News
Icon Meldung
09.11.2020

Exporte liegen noch 7,7 % unter dem Vorkrisenniveau von Februar 2020

Icon Link
Icon Meldung
02.11.2020

Fast 10 % der auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland haben Muttergesellschaften in den USA

Icon Link
Icon Meldung
08.10.2020

Exporte liegen aber noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau im Februar 2020

Icon Link
Icon Meldung
24.09.2020

Anhaltende Reisebeschränkungen großes Hemmnis

Icon Link