(GTAI) - Autohersteller und Zulieferer hatten in den Tagen nach Beginn der Ausgangssperre am 17. März 2020 in den meisten Fabriken die Produktion ausgesetzt. Nur Teile der Fertigung von Ersatzteilen oder von Zulieferungen für ausländische Kunden wurden aufrechterhalten. Nach einer Schätzung des Statistikamtes Insee lag die Wirtschaftsleistung in der Industrie für Transportmittel (überwiegend Kfz-Industrie, aber auch Luftfahrt sowie Waggon- und Lokbau) am 23. April noch um 72 Prozent unter ihrem üblichen Niveau zu dieser Jahreszeit. Aber die Hersteller haben ihre Prozesse angepasst, Sicherheitsmaßnahmen eingeführt und fahren langsam wieder den Betrieb hoch.

Toyota hatte am 21. April mit dem Werk in Onnaing den Anfang gemacht. Es folgte Renault mit der Wiedereröffnung von Fabriken in Cléon (Motoren), Le Mans (Chassis) und Choisy-le-Roi (verschiedene Teile). Am 28. April ging auch die Fabrik in Flins wieder an den Start, wo unter anderem das Elektromodell Zoé vom Band läuft. Die Produktion beginnt allerdings mit nur 25 Prozent der Belegschaft in kleineren Teams und mit einem Training der verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen. Parallel öffnen Zulieferer wie Michelin, Valeo, Plastic Omnium und Faurecia ihre Werke. PSA lässt sich mehr Zeit und hat noch kein Datum für einen Neustart der Produktion genannt, obwohl die Vorbereitungen am Standort Sochaux im Gange sind.

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