(GTAI) - Digitalisierung ist für das Erreichen der Klimaziele der Bauindustrie unabdingbar. Im Rahmen der Initiative Fossilfreies Schweden haben sich die Unternehmen verpflichtet, bis 2022 eine Emissionsrechnung zu erstellen und sich konkrete Klimaziele zu setzen. Im Vergleich zu 2015 wird bis 2030 eine Reduzierung um 50 Prozent und bis 2040 um 75 Prozent angepeilt. Bis 2045 soll die Branche ihre Nettoemissionen auf null zurückfahren. Neben einer langfristigen Umstellung auf klimaneutrale Materialien und zirkuläre Prozesse wird auch Effizienz eine wichtige Rolle spielen – und diese kann von digitalen Lösungen beschleunigt werden.

Laut einer Zusammenstellung des Schwedischen Entwicklungsfunds der Bauindustrie SBUF, einer nonprofit Initiative des Sektors, wurden zwischen Anfang 2018 und Ende September 2020 knapp 120 Forschungsprojekte im Bereich Digitalisierung von Bauprozessen durchgeführt. Etwa 40 Prozent der Vorhaben wurde vom staatlichen Programm Smart Built Environment gefördert. Die Bandbreite reicht dabei von Datenverarbeitung über Bauwerksdatenmodellierung (Building Information Modeling; BIM) bis zu digitalen Zwillingen und Prozessautomatisierung. Die nächste Bewerbungsrunde ist für November 2021 angekündigt. Förderungen für den Baubereich können außerdem auch bei der SBUF selbst, der Verkehrsinfrastrukturbehörde Trafikverket, der Entwicklungsagentur Vinnova und der Initiative Infrasweden 2030 beantragt werden.

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