(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) führen MENA Business GmbH und die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer (AHK Ägypten) in Zusammenarbeit mit der Union of Chambers of Commerce Sudan vom 29. Februar bis 04. März 2020 eine Markterkundungsreise nach Khartum im Sudan durch. Die Reise ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Ziel dieser Markterkundung ist es, deutschen kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogenen Freien Berufen und wirtschaftsnahen Dienstleistern mit Geschäftsbetrieb in Deutschland einen Überblick über den sudanesischen Markt zu verschaffen und zu weiteren Erfolgen bei ihren Exporttätigkeiten zu verhelfen.
Der Ressourcenreichtum des Sudans sowie der große Modernisierungsbedarf in praktisch allen Bereichen bieten deutschen Unternehmen nach dem Ende der Wirtschaftssanktionen umfangreiche Marktchancen und ein großes Potenzial. Der Sudan möchte vor allem im Lebensmittelsektor und in den Ausbau von lokalen Wertschöpfungsketten investieren.

Kernbereiche sind der Bergbausektor, die Landwirtschaft und die Lebensmittelverarbeitung. Auch in die schwache Infrastruktur muss investiert werden. Das Land steht vor einer Neuausrichtung. Die Übergangsregierung soll die Wirtschaft beleben und ausländische Unternehmen ins Land holen. Die Reise dient zu einer gründlichen Sondierung der Chancen im Land.
Im Rahmen einer fachbezogenen Informationsveranstaltung werden gezielt allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, konkreter Marktchancen, künftiger Marktentwicklungen, technischer und logistischer Voraussetzungen und Verfahren, kulturspezifischer Besonderheiten etc. aus erster Hand durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vermittelt.

Vor Ort haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, dem sudanesischen Fachpublikum (Unternehmen, Vertreter von Kammern und Behörden) ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen und B2B-Gespräche zu führen. Ein weiteres Element ist die Durchführung von Referenz- und Objektbesichtigungen.

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten vor der Reise eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Anhand der verschiedenen Gruppentermine können die Geschäftsmöglichkeiten für das eigene Unternehmen ergründet sowie wichtige persönliche Kontakte vor Ort geknüpft werden.
Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen. Für alle Teilnehmer werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 20 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 29. November 2019 bei dem unten angegebenen Kontakt anmelden.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Weitere Informationen zur Reise finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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