(BMWi) - enviacon international führt in Zusammenarbeit mit der AHK Kuba vom 28. September bis zum 2. Oktober 2020 eine Markterkundungsreise im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für deutsche Unternehmer aus dem Bereich Bauwirtschaft, Bauhandwerk und Infrastruktur nach Kuba durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe in Deutschland sind insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Im Rahmen der Reise werden Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern vermittelt, die den Markteinstieg in die Zielregion erleichtern. Darüber hinaus informieren Marktexperten über Entwicklung, Rahmenbedingungen und Geschäftschancen im Zielmarkt. Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Kubas Hauptstadt Havanna hat im Jahr 2019 ihren 500. Geburtstag gefeiert und ist damit eine der ersten spanischen Gründungen in der „Neuen Welt“. Die Altstadt von Havanna, die seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, ist geprägt durch eine Vielfalt an Baustilen, die die reiche Geschichte der Stadt widerspiegelt. Auch wenn im Vorfeld des 500. Jubiläums einige Teile der Altstadt restauriert wurden, gibt es dennoch eine große Vielzahl an Gebäuden, die akut einsturzgefährdet sind. Die Fortführung des Modernisierungs- und Restaurierungsprozesses bleibt daher ein dauerhaftes Aufgabenfeld. Möglichkeiten ergeben sich hier nicht nur in Havanna, sondern auch in anderen Städten Kubas wie Santiago de Cuba oder Camagüey, die ebenfalls zum Weltkulturerbe gehören.

Der Erhalt des kulturellen Erbes Kubas spielt auch eine zentrale Rolle im Tourismus und somit für die wirtschaftliche Entwicklung des Staates. Parallel zum Bau neuer Hotels ist es notwendig, mittelfristig zusätzliche Tourismusangebote zu schaffen. Im Gespräch ist unter anderem die Schaffung neuer Kultur- und Freizeitangebote in den Städten. Hierfür sollen insbesondere ältere Gebäude saniert und umgebaut werden.

Im Rahmen des Modernisierungs- und Restaurierungsprozesses geht es vor allem um Arbeiten an Fassaden, Dächern sowie um bauliche Maßnahmen zum Erhalt historischer Denkmäler. In diesem Zusammenhang ist in Kuba umfassendes Knowhow im technischen, handwerklichen und künstlerischen Bereich gefragt.

Die kubanische Regierung hat erkannt, dass für die umfassenden Sanierungsarbeiten Unterstützung aus dem Ausland nötig ist. Gerade Deutschland hat hier einen hervorragenden Ruf und so konnten sich in der Vergangenheit deutsche Unternehmen bereits prestigeträchtige Projekte wie die Sanierung des Kapitols sichern.

Die Fülle der genannten Bau-, Restaurations- und Modernisierungsprojekte bietet eine Vielzahl von Anknüpfungsmöglichkeiten und Geschäftschancen für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Bauwirtschaft, Bauhandwerk, Infrastruktur und Baustoffe.

Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der o. g. Markterkundung ist der 10.07.2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden sie bei enviacon bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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