(BMWi) - Am 20. Oktober führt die econAN international GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine digitale Informationsveranstaltung zu Chile durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen“ und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung der Informationsveranstaltung nicht zu.

Die Coronavirus-Pandemie hat auch auf Chile massive Auswirkungen. Aussagen über die Wirtschaftsentwicklung können nur unter Vorbehalt getroffen werden. In jedem Fall wirken sich die bisherigen Rahmenbedingungen positiv auf die aktuellen Möglichkeiten zur Krisenbewältigung aus, die unter anderen wirtschaftlichen Voraussetzungen in diesem Umfang nicht realisierbar wären. Das erste im März eingeführte Konjunkturpaket hatte einen Wert von 17 Mrd. US-Dollar, was fast 7% des BIP entspricht. Im Juni gab die Regierung bekannt, über zwei Jahre zusätzliche 12 Mrd. US-Dollar auszugeben.

Der Markt für zivile Sicherheitsüberwachungs- und -erkennungs-systeme, -dienste, -geräte und -technologien wächst konstant um ca. 3% pro Jahr. Deutschland ist nach China und den USA das wichtigste Lieferland für zivile Sicherheitstechnologien. Zu den führenden Teilsektoren im zivilen Sicherheitsbereich gehören: Perimeterschutz, Zugangskontrolle, biometrische Technologie, Parksysteme, Rettungsausrüstung, Brandschutz und Feuerlöschausrüstung, allgemeine Sicherheitsausrüstung für den industriellen Einsatz sowie zivile Sicherheitsausrüstung und -vorrichtungen für den polizeilichen Gebrauch. Ebenfalls benötigt werden Lösungen für den Katastrophenschutz. In Chile kommt es regelmäßig zu starken Erdbeben und je nach Jahreszeit zu starken Waldbränden und Überschwemmungen. Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen ergeben sich hier z.B. in den Bereichen Sensor- und Messtechnik, Kommunikations-, Alarm- und Frühwarnsysteme.

Im Bereich IT-Sicherheit besteht Bedarf an Hardware, Software und Software als Service (SaaS) sowie an Beratung und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Cybersicherheit. Auch die Verbesserung der Ausbildung in digitaler Kompetenz und technischer Ausbildung ist notwendig. Weitere Geschäftschancen ergeben sich für Zulieferer beim Bau und der Sicherung von Flughäfen und Häfen. Nicht zuletzt besteht durch die COVID-19 Pandemie großer Bedarf an entsprechenden Schutzausrüstungen und Produkten zum Pandemieschutz.

Die Marke Security „Made in Germany“ hat einen sehr hohen Stellenwert und deutsche Produkte werden per se als qualitativ hochwertig bewertet.

Ziel des Webinars ist es, den teilnehmenden Unternehmen einen Überblick über die Marktgegebenheiten und die Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit in Chile zu vermitteln. Ausgewiesene Landes- und Branchenkenner informieren über die Chancen und Herausforderungen des Marktes. Zudem werden Unternehmensvertreter des Sektors, die bereits vor Ort aktiv sind, von ihren Erfahrungen berichten.

Das Programm richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige sowie fachbezogene Freie Berufe.

Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch eine Anmeldung bis zum 6. Oktober 2020.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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