(BMWi) - Vom 21. – 25. Juni 2020 führt DE International Egypt Ltd. im Verbund mit der AHK Ägypten in Kairo und in Kooperation mit MENA Business GmbH, der Jordan Chamber of Industry sowie Amman Chamber of Industry und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Markterkundungsreise nach Jordanien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Während der Reise erhalten deutsche Unternehmen einen umfassenden Einblick zu konkreten Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Maschinen- und Anlagenbau mit Fokus auf Verpackungsmaschinen in Jordanien. Das vielseitige Programm in Amman bietet einen Überblick zu branchenspezifischen Daten und Fakten des Zielmarktes sowie individuell zugeschnittene Informationen und Geschäftstermine.

Jordanien‘ s Verpackungsindustrie spielt eine wesentliche Rolle bei den Bemühungen der jordanischen Regierung, die Exportmärkte weiter auszubauen. Mit ca. 10 Millionen Einwohnern und einer stetig wachsenden Bevölkerung expandiert das Land auch wirtschaftlich. Hierzu trägt vor allem die Zunahme der Exportwirtschaft bei. Auch die Verlängerung und Ausweitung des Handelsabkommens mit der Europäischen Union stellt eine Erleichterung des Zuganges zu ausländischen Märkten dar.

Zu den wichtigsten Sektoren für die Verpackungsindustrie in Jordanien zählen die Pharma- und die Nahrungsmittelindustrie. Beide Industrien sind gut entwickelt und bedienen die lokalen- als auch die Exportmärkte. Jordanien wird als Pionier in der Pharmabranche der MENA-Region betrachtet. Seit im Jahr 1962 der erste pharmazeutische Produktionsbetrieb gegründet wurde, befindet sich der Sektor in ständigem Wachstum und besteht mittlerweile aus 17 Firmen. Jordanien exportiert seine pharmazeutischen Erzeugnisse in mehr als 60 Länder weltweit.

In Jordanien entwickelt sich der Lebensmittelmarkt zunehmend nach westlicheren Verbrauchergeschmäckern und Standards. Die Konsumenten fordern eine größere Auswahl an Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die attraktiv verpackt und deutlich gekennzeichnet sind. Westliche Lebensmitteltrends und der Ausbau von Supermärkten und Verbrauchermärkten fördern den Umsatz von verarbeiteten Nahrungsmitteln.

Neben der verarbeitenden Lebensmittelindustrie sind Firmen, die agrarische Produkte anbieten auch eine wichtige Kundengruppe für Verpackungsunternehmen. So sollen die Agrarexporte zukünftig per Luftfracht (air cargo) transportiert werden und mehr inländische Lebensmittelverarbeitungsindustrien aufgebaut werden. Exporte in die EU haben noch großes Wachstumspotential, besonders angesichts der erweiterten Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union. Verpackung und Labeling sollen noch weiter auf die Standards europäischer Konsumenten angepasst werden. Es lassen sich daher gute Geschäftspotentiale für deutsche Unternehmen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau für die Verpackungsindustrie erschließen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Die teilnehmenden Unternehmen erhalten vor der Reise eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung. Zusätzlich zum Eigenanteil tragen die Unternehmen ihre individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 21. April 2020 bei dem unten angegebenen Kontakt anmelden.

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung Luxemburg zur Anmeldung finden Sie in dem Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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