(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die DKIHK Service GmbH, die Vertriebsgesellschaft der Deutsch-Kroatischen Industrie- und Handelskammer (AHK Kroatien), in Zusammenarbeit mit der em&s GmbH eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen“, die im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt wird. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU). Ziel ist es, Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien vor interessierten Branchenvertretern aus Kroatien zu präsentieren und erste Kontakte aufzubauen, um konkrete Geschäftspartnerschaften zu ermöglichen. Dadurch soll der Einstieg in den kroatischen Markt erleichtert werden.

Unsere Leistungen – Ihr Nutzen:

  • Die deutschen Teilnehmer erhalten eine umfassende themenspezifische Zielmarktanalyse mit relevanten Marktinformationen.
  • Auf einer digitalen fachbezogenen Präsentationsveranstaltung stellen die deutschen Teilnehmer ihre Produkte, Dienstleistungen, Anwendungsfelder und Kooperationsmöglichkeiten dem kroatischen Fachpublikum vor.
  • Zentrales Element sind die individuell vereinbarten, virtuellen Erstkontaktgespräche mit potenziellen kroatischen Geschäftspartnern.

Geschäftschancen in Kroatien

In vielen Wirtschafts- und Industriezweigen und im Infrastrukturbereich Kroatiens besteht hoher Nachholbedarf bei der Modernisierung von zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen. Im Fokus steht der Schutz kritischer Infrastrukturen, die Sicherheit in Unternehmen, der Personen- und Objektschutz und der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Dies ist gerade auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie relevant.

Dabei wird der Bedarf an modernen und innovativen Technologien hauptsächlich durch Importe gedeckt. Diese lagen im Bereich zivile Sicherheitstechnologien von Januar bis Oktober 2019 bei 171,1 Mio. Euro (+6,9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres). Den größten Anteil bei den Importen nehmen Beschläge, Sicherheitsglas, Videoaufnahmegeräte und digitale Einzelbild-Videokameras, elektronische integrierte Schaltungen, Schlösser und Sicherheitsriegel ein. Deutschland ist dabei Hauptlieferland (Warenwert 35,0 Mio. Euro).

Zielgruppen

Deutsche Anbieter im gesamten Produkt- und Leistungsspektrum der Sicherheitswirtschaft: Einbruchs- und Alarmanlagen, Bewachung von Objekten, Elektronische Zutrittskontrollen,
Luftsicherheit, Maritime Sicherheit, Personenschutz, Revier-kontrolldienste, Sicherheits- und Ordnungsdienste, Werk- und Objektschutz, Brandschutzsysteme, Sichere Identitäten / Biometrie, Videosysteme, Sicherheitsdienstleistungen, IT-Sicherheit.

Teilnahmebedingungen

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungs-programms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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