(DIHK) - Die EU-Kommission hat am 9. März ihre Afrika-Strategie vorgelegt – nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ein wichtiger Schritt hin zu einer wirtschaftlich ambitionierten Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und Afrika.

Geplant sind unter anderem gemeinsame Anstrengungen auf den Feldern Digitalisierung und Klimaschutz, aber auch Themen wie Migration, nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung sollen eine Rolle spielen.

Für die derzeit stark von der Corona-Krise betroffene deutsche Wirtschaft seien mit den Plänen Chancen verbunden, bekräftigt Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung. "Denn der Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen europäischen und afrikanischen Ländern bietet Potenzial." So berichteten die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Afrika "von vielen Möglichkeiten im Energiebereich oder bei der Digitalisierung – zwei Schwerpunkte der EU-Afrika-Strategie".

"Dazu gehört beispielsweise der Technologietransfer im Bereich der erneuerbaren Energien", führt Nothnagel aus, "aber auch dem Zugang zu einer sicheren Energieversorgung kommt bei der nachhaltigen Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu." Beim Thema Digitalisierung lohne sich hingegen für die deutsche Wirtschaft der Blick auf die dynamische Start-up-Szene der afrikanischen Länder.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission

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