(BMWi) - Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Marktauf- bzw. -ausbau im Bereich der additiven Fertigung steht im Mittelpunkt der Leistungsschau, die die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 08. März bis 10. März 2021 durchführen wird.

Inmitten eines boomenden Marktes hat sich die additive Fertigung zu einer wesentlichen Produktionsmethode für die französische Industrie entwickelt und ist auf dem Weg, die Produktionskette in so unterschiedlichen Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Medizin zu revolutionieren.

Seit etwa dreißig Jahren insbesondere für den Prototypenbau eingesetzt, stellt sie heute ein echtes Entwicklungspotenzial für die Herstellung von Industrieteilen dar, die durch die digitale Revolution und die Möglichkeiten der Automatisierung unterstützt werden. Einerseits zeichnet sich französische Wertschöpfungskette im Bereich der additiven Fertigung durch Spitzenindustrien mit hoher Wertschöpfung aus. Andererseits ist ihre derzeitige Struktur von industriellen Zulieferern unausgewogen. Zusätzlich dazu hat die französische Industrie einen großen Aufholbedarf in der Automatisierung, als Vorstufe auf die Digitalisierung. Um die Transformation in Richtung Industrie 4.0. vollständig zu erreichen, braucht Frankreich derzeit innovative Unternehmen, die in die entstehenden Wertschöpfungsketten integriert werden, welche aus immer vielfältigeren Akteuren bestehen: vom Materiallieferanten über Softwareentwickler bis hin zum Maschinenhersteller. Die aktuellen Investitionstendenzen deuten auf vielversprechende Perspektiven für die Exportförderung hin.

Das Exportförderprogramm bietet den teilnehmenden Unternehmen folgende Leistungen:

  • Bereitstellung wichtiger branchenspezifischer Informationen zu Frankreich sowie zusätzliche unternehmensspezifische Kompaktinformationen.
  • Workshop (u.a. umfassende Marktinformationen, Vertrieb Frankreich, interkulturelle Aspekte, rechtliche und steuerliche Informationen zum Vertrieb).
  • Leistungspräsentation der deutschen Teilnehmer vor einem gezielt ausgewählten Fachpublikum einschließlich einer Kooperationsplattform für Geschäftsgespräche.
  • Diskussionsrunden mit Experten zu aktuellen deutsch-französischen Themen.
  • Besuch und Diskussionen bei/mit wichtigen Marktplayern im Bereich der additiven Fertigung.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto).

Nähere Informationen zum Programm „Additive Fertigung“, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der AHK Frankreich bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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