(BMWi) - Vom 19.10.2020 bis zum 23.10.2020 führt die SBS systems for business solutions GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Brasilien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Realisiert wird das Projekt zum Thema „Luftfahrtindustrie“ in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer São Paulo (AHK São Paulo) und der fachlichen Unterstützung durch den Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) sowie die Luftfahrtcluster BavAIRia e.V. und Niedersachsen Aviation.

Die Luftfahrtindustrie in Brasilien wird hauptsächlich vom brasilianischen Flugzeughersteller Embraer und vom Helikopterhersteller Helibras dominiert. Die Herstellung von Flugzeugteilen ist einer der wichtigsten Sektoren der brasilianischen Luftfahrtindustrie. Zum brasilianischen Luftverkehrssektor gehören auch verschiedene nationale und internationale Fluggesellschaften. Der größte und am stärksten frequentierte Flughafen ist der internationale Flughafen in Guarulhos, gefolgt vom Flughafen Congonhas, die sich beide in São Paulo befinden. Bis Ende 2021 sollen alle Flughäfen, die von der staatlichen Infraero betrieben werden, konzessioniert werden. Embraer ist der weltweit drittgrößte Flugzeughersteller und der größte Hersteller für Flugzeuge in der Kategorie bis zu 150 Sitzplätzen. Die Firmenzentrale von Embraer, zahlreiche Zulieferfirmen sowie ca. 100 Forschungs- und Technologieeinrichtungen sind in Sao José dos Campos angesiedelt, einem der größten Luftfahrtcluster Südamerikas.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In São José dos Campos (SP) werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit brasilianischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern aus Ministerium und Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2020.

Weitere Informationen unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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