(BMWi) - Die Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko) organisiert, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen enviacon international, eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter im Bereich Bergbau mit Fokus auf Automatisierungslösungen nach Mexiko-Stadt und Zacatecas. Die Reise findet vom 25. bis zum 29. Mai 2020 statt. Es handelt sich hierbei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Im Rahmen der Reise werden individuelle Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern vermittelt, die den Markteinstieg in die Zielregionen erleichtern. Die Reise richtet sich an den gesamten Bergbausektor, insbesondere an Anbieter und Produzenten hochwertiger Automatisierungslösungen zur besseren Vernetzung der Fahrzeuge und Komponenten sowie Hersteller und Dienstleister im Bereich autonomer Lastfahrzeuge, roboterunterstützte Abbautechnik und generell energiesparenden Ausrüstung.

Projektschwerpunkte

  • Individuelle Geschäftsgespräche mit ausgewählten Partnern (Fokus: Geschäftskontakte)
  • Unternehmens- und Behördenbesuche in Mexiko-Stadt und in dem Bundesstaat Zacatecas
  • Präsentationsveranstaltung bzw. Fachkonferenz in Mexiko-Stadt mit einer anschließenden interaktiven Podiumsdiskussion und Kooperationsbörse mit lokalen Unternehmen, Verbänden und wichtigen Multiplikatoren
  • Zielmarktinformationen und Markteinblicke durch Marktexperten und deutsche Repräsentanten vor Ort

Mexiko ist ein rohstoffreiches Land. Laut dem Geologischen Dienst Mexikos beheimaten rund 70% der Landesfläche mineralische Vorkommen. Rund 25% der Fläche des Landes sind an Bergbauunternehmen konzessioniert. Die wichtigsten metallogenetischen Regionen befinden sich in der westlich gelegenen Sierra Madre Occidental, u.a. in Bundesstaaten wie Sonora, Durango, Zacatecas und Chihuahua. Darüber hinaus ist Mexiko weltweit unter den Top-Ten-Produzenten von 19 Mineralien (darunter Silber, Gold, Fluorit, Bismut, Kupfer, Zink).

Deutschland genießt in Mexiko eine allgemeine Bekanntheit für hochwertige Qualität und modernste Technologie. Es wird direkt mit einem positiven Image im Bereich von Automatisierungslösungen verknüpft. Zudem können deutsche Hersteller insbesondere von dem guten Ruf der Marke „Made in Germany“, welche mit hervorragender Produktqualität und präziser Arbeit assoziiert wird, profitieren.

Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der o.g. Geschäftsanbahnung ist der 28. Februar 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Die Eigenbeiträge für die Teilnahme am Projekt betragen, in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße, zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Zusätzlich tragen die Teilnehmer ihre individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden Sie auf der Website von enviacon bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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