(BMWi) - Vom 28. Juni bis zum 04. Juli 2020 führt AHP International, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise für Unternehmen mit dem Fokus auf Feinmechanik, optische Technologien und Photonik nach Japan durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Deutsche Unternehmen der Branche sollen dabei detaillierte Informationen zum Eintritt in den japanischen Markt erhalten und bei der Geschäftspartnersuche in Japan unterstützt werden.

In einer fachbezogenen Informationsveranstaltung, werden den teilnehmenden Unternehmen durch deutsche und lokale Experten gezielt allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen hinsichtlich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, konkreter Marktchancen sowie künftiger Marktentwicklungen vermittelt. Unternehmensbesuche und Workshops zu Referenzprojekten/-unternehmen runden das Programm ab.

Japan ist nach den USA und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die japanische Wirtschaft profitiert von dem wirtschaftlichen Integrationsprozess Asiens und weist seit 2012 eine konstant positive Wachstumsrate auf. Nicht zuletzt wegen ihrer innovativen Wirtschaftsstruktur umfasst die Unternehmenslandschaft in Japan sowohl international bekannte Unternehmen sowie Klein- und Mittelständler und gilt in Forschung, Entwicklung und Produktion in der Maschinenbaubranche als führend. Deshalb bietet die Industrienation Japan hohes Potential für Kooperationen aus Deutschland.

Japan besitzt ebenso wie Deutschland eine ausgeprägte High-Tech-Branche und eine starke Industrie, in der diese Technologien eingesetzt und angewandt werden. Da die hohe inländische Nachfrage das einheimische Angebot an feinmechanischen und optischen Technologien übersteigt, ergeben sich große Chancen für deutsche Unternehmen in den japanischen Markt einzusteigen und mit japanischen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen zu kooperieren. Besonders die Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologien fördert die japanische Regierung und unterstützt internationale Unternehmenskooperationen. Der japanische Markt in dieser Branche ist ebenfalls vielversprechend, ein Wachstum um 100% bis 2030 ist prognostiziert. Daher bietet Japan im Bereich Photonik und Feinmechanik beste Voraussetzungen für neue Geschäftskooperation mit deutschen Unternehmen.

Die Geschäftsanbahnungsreise beinhaltet die Vermittlung von qualifizierten und individuellen Erstkontakten zu potentiellen Kunden, OEM, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Fachverbänden auf dem japanischen Markt, die auf das Profil der deutschen Teilnehmer zugeschnitten sind. Zudem erhalten die Teilnehmer spezifische Zielmarktinformationen zur individuellen Vorbereitung der Geschäftsanbahnung.

Das Networking mit geladenen Gästen, wie z.B. Referenzfirmen und mit anderen Reiseteilnehmern gibt zusätzlich neue Impulse für die eigene Geschäftsentwicklung. Zusätzlich werden technische und logistische Voraussetzungen und Verfahren sowie kulturspezifische Besonderheiten aus erster Hand durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vermittelt. Bei jedem Teilnehmer werden zu Beginn des Projektes bestimmte Wünsche hinsichtlich des Programms abgefragt.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 13. März 2020

Mehr Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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