(BMWi) - Das Beratungsunternehmen enviacon international organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und in Kooperation mit der Auslandshandelskammer (AHK) Services Eastern Africa am 23. Juni 2020 im VKU Forum in Berlin eine Informationsveranstaltung zum Thema „Verwendung von Drohnen in Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda“.

Dabei unterstützen der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und der UAV DACH e.V. – Verband für unbemannte Luftfahrt. Im Fokus der Veranstaltung stehen Marktentwicklungen, Rahmenbedin-gungen und Geschäftschancen für deutsche kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der Drohnen.

Kenias Landwirtschaftssektor ist sehr bedeutend für das Land. Für New-Tech-Unternehmer, die Drohnen und damit verbundene Dienstleistungen in den Bereichen Geotechnik und Landwirtschaft sowie zur Überwachung von Wilderern anbieten, ist Kenia ein guter Absatzmarkt. Im weitläufigen und logistisch wenig erschlossenen Tansania sind Drohnen vor allem im Bereich Logistik und Lieferung gefragt. In Ruanda gab es bereits ein best-practice Beispiel für Drohnen in diesem Feld: eine Firma hat Blutkonserven in abgelegene Gebiete geliefert. Außerdem ist der Einsatz von Drohnen zur Bekämpfung der Wilderei in Nationalparks auch hier in Planung. In Uganda benutzen die Regierung und das Militär Drohnen zur Überwachung der Sicherheitslage in Konfliktregio-nen des Landes. Außerdem plant die ugandische Regierung den Einsatz von Drohnen für z. B. Boden- und Feldanalysen.

Da in allen vier Ländern teils schlecht erreichbare, rurale Gebiete vorhanden sind und die Infrastruktur ansons-ten eher schwach ausgebaut ist, gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für Drohnen. So können sie als Lieferdienste schnell Waren vom Verteilungs- zum Empfangsort transportieren. Vor allem im Bereich medizinische Vorsorge können so lange und schwere Lieferwege umgangen werden. Außerdem kann der Tierbestand und die Land-schaft mit den Drohnen überwacht werden, das gilt auch für zivile Konflikte und Bevölkerungsentwicklungen. Ein anderer wichtiger Bereich ist die Landwirtschaft, wo Drohnen für Bewässerung, Schädlingsschutz, Boden-proben, Düngung und für die Überwachung der Pflanzengesundheit eingesetzt werden können.

Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen die für einen erfolgreichen Einstieg in diesen Markt notwendigen fachbezogenen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen sollen auf den konkreten Markteinstieg bzw. das Auslandsengagement vorbereitet werden. Dazu werden den Teilnehmern ziellandspezifische, allgemeine sowie branchenspezifische Informationen zu den ostafrikanischen Ländern vermittelt. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Marktzugangs- und Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich Drohnentechnologie und damit verbundene Dienstleistungen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Für das ganztägige Catering fallen Kosten in Höhe von 30 Euro (inklusive MwSt.) pro Person an.

Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2020.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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