(BMWi - Exportinitiative Energie) - Die britische Regierung hat neue Ziele für den Ausbau von Offshore-Windenergieanlagen veröffentlicht und stellt dafür 160 Millionen Pfund bereit. Daraus könnten sich Geschäftschancen für deutsche Akteure der Windenergiebranche ergeben.

Das Vereinigte Königreich will künftig noch stärker als bisher auf Offshore-Windenergie setzen. Premierminister Boris Johnson hat ambitioniertere Ziele für den Ausbau von Windkraftanlagen angekündigt, berichtet eine Pressemitteilung der Regierung. Bis zum Jahr 2030 will Großbritannien die Kapazität von Offshore-Windkraftanlagen von aktuell 10,4 GW auf 40 GW erhöhen – das sind 10 GW mehr als bisher vorgesehen. In einem ersten Schritt will die Regierung 160 Millionen Pfund (175 Millionen Euro) investieren, um Häfen und andere Infrastruktur im nordenglischen Teesside und Humber sowie in Schottland und in Wales zu modernisieren. Die Ausbaupläne könnten für deutsche Projektierer und Zulieferer für Energieinfrastruktur und Offshore-Windkraftanlagen zu einen positiven Nachfrageeffekt führen.

Der Ausbau von Offshore-Windenergieanlagen soll Großbritannien seinem Ziel näherbringen, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Gemäß den Plänen dürfte Großbritannien bis zum Jahr 2030 genügend Offshore-Windenergie erzeugen, um alle Haushalte des Landes mit Strom zu versorgen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der britischen Regierung (auf Englisch)

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