(DEG) - Kenia hat ein hohes Erneuerbare-Energien-Potenzial: Geothermie, Wind und Sonne. Zwei Drittel des Energiebedarfs werden schon jetzt aus erneuerbaren Energien gewonnen. Bisher hat aber nur die Hälfte der Bevölkerung des ostafrikanischen Landes Zugang zu elektrischem Strom. Und auch für Kenias wachsende Wirtschaft ist eine verbesserte Stromversorgung wichtig.

Daher finanziert die DEG den Bau und Betrieb des 40 MW Malindi Solarparks mit einem Darlehen in Höhe von 20 Mio. USD. Die Finanzierung mit einem Gesamtvolumen von knapp 50 Mio. USD wurde durch die britische CDC Group arrangiert. Der erzeugte Solarstrom wird im Rahmen eines langfristigen Abnahmevertrages in das staatliche Netz eingespeist.

Rund 180.000 Haushalte können künftig mit 90 GWh grünem Strom pro Jahr versorgt werden. Zudem werden jährlich 37.000 Tonnen CO2 vermieden.

Die DEG finanziert seit Jahren Erneuerbare-Energien-Vorhaben in Afrika, Asien und Lateinamerika mit, um die Produktion und Nutzung von grünem Strom in Entwicklungsländern zu fördern. In Kenia finanziert sie auch das Geothermiekraftwerk Olkaria III und mit Lake Turkana den größten Windpark in Subsahara-Afrika.

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