(GTAI) - Das westafrikanische Senegal kann derzeit wirtschaftlich und politisch glänzen. Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie bieten mittelfristig Chancen.

Wirtschaft in Senegal boomt
Die wirtschaftlichen Aussichten Senegals sind derzeit äußerst positiv. Bereits seit 2014 verzeichnete das Land bislang ungekannte Steigerungsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von mehr als 6 Prozent. Damit ist es eine der wachstumsstärksten Ökonomien Afrikas. Für 2019 prognostiziert Economist Intelligence Unit (EIU) ein BIP-Plus von 6,8 Prozent. Auf ähnlichem Niveau dürften die Jahre 2020 und 2021 liegen. Für 2022 und 2023 werden angesichts der dann beginnenden Ölproduktion Raten von um die10 Prozent vorausgesagt. Die Aussicht auf einen Boom verbreitet derzeit ein hohes Maß an Optimismus. Nicht wenige Beobachter sprechen schon von der Überhitzung einiger Teilsektoren.

Politisch dürfte das Land weiterhin ein für Westafrika hohes Maß an Stabilität bieten. Die Präsidentschaftswahlen im Februar 2019 haben den amtierenden Präsidenten Macky Sall in seinem Amt bestätigt. Die Wahlen verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle und untermauerten das Image Senegals als politisch stabiles Land. Sall sitzt fest im Sattel. Alle Experten gehen davon aus, dass er die Legislaturperiode von fünf Jahren bis 2024 regieren wird. Für Investitionen besteht derzeit daher ein hohes Maß an Berechenbarkeit des politischen Umfeldes; das dürfte stimulierend wirken.

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