(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die AHK Indonesien vom 22.-25. November 2021 in Zusammenarbeit mit der econAN international GmbH eine Geschäftsanbahnung für deutsche Unternehmen aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie technische Lernausstattungen nach Indonesien.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Institutionell wird das Projekt unterstützt von iMOVE und dem Didacta Verband e.V.

Programm
Während der mehrtägigen Geschäftsanbahnung lernen die Teilnehmer die Wirtschaftsregion Indonesien näher kennen und treten in Kontakt mit potenziellen Geschäftspartnern. Das Programm bietet einen umfassenden Überblick zur Branche und ermöglicht teilnehmenden deutschen Unternehmen den geschäftlichen Einstieg in Indonesien. Auftakt der Geschäftsanbahnung ist das Länderbriefing zu Indonesien. An den Folgetagen besteht in einer Präsentationsveranstaltung die Möglichkeit zur Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen. In den im Vorfeld organisierten und von der AHK moderierten Einzelgesprächen sollen konkrete Kooperationen mit indonesischen Unternehmen aus dem Sektor angebahnt werden.

Zielregion und Marktchancen
Zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der verarbeitenden Industrie und zur Schaffung von Arbeitsplätzen wurde auf der Hannover-Messe die Roadmap „Making Indonesia 4.0“ vorgestellt. Durch eine verstärkte Digitalisierung soll die verarbeitende Industrie fit gemacht werden für die Zukunft. Firmenintern muss die Industrie ihre Mitarbeiter auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. Auf der Bildungsseite gehören die Anpassung von Lehrplänen sowie die Schaffung von Anreizen für mehr Forschung und Entwicklung zu den Zielen der Initiative „Making Indonesia 4.0“.

Durch die Corona-Pandemie wurde der Trend hin zu mehr digitalen Lernmethoden und Arbeitsprozessen deutlich verstärkt. Mehr digitale Anwendungen in der Industrie bedeuten neue Fertigungsmethoden und unter Umständen auch neue Produkte. Mitarbeiter müssen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet werden. Für Anbieter technischer Trainings ist die verarbeitende Industrie die Hauptzielgruppe. Dort sind entsprechende Budgets grundsätzlich vorhanden und Trainings können durchaus in englischer Sprache durchgeführt werden.

Im Hinblick auf die bereits begonnene Digitalisierung im Dienstleistungssektor, insbesondere E-Commerce und Fintech, sind auch die Sektoren Logistik und Finanzen interessant. Für Anbieter von Lernausstattungen sind sowohl industrielle Ausbildungszentren als auch private und öffentliche Schulen und Universitäten interessant. Moderne Ausrüstung wird benötigt. Insbesondere digitale Lerngeräte werden an Bedeutung gewinnen. In den Laboren der wichtigsten Universitäten sind Maschinen und elektronische Geräte deutscher Hersteller keine Seltenheit. Technologie aus Deutschland genießt einen sehr guten Ruf.

Wer sollte teilnehmen
Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und entsprechenden Branchenschwerpunkten. Bei der Vergabe der Teilnehmerplätze wird daher kleinen und mittleren Unternehmen Vorrang gegenüber Großunternehmen eingeräumt.

Weitere Hinweise
Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden. Die Eigenanteile der Unternehmen werden in diesem Fall um die Hälfte reduziert. Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 30. Juli 2021 möglich.

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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